Homburg Notstrom-Technik bald auch für Wörschweiler und Einöd

Von links: Michael Kuntz vom Löschbezirk Kirrberg, Wehrführer Peter Nashan, Bürgermeister Michael Forster und Fabian Nashan vom
Von links: Michael Kuntz vom Löschbezirk Kirrberg, Wehrführer Peter Nashan, Bürgermeister Michael Forster und Fabian Nashan vom Löschbezirk Jägersburg.

Die Feuerwehren in Kirrberg, Homburg-Mitte und Jägersburg haben sie schon, nun sollen auch die Löschbezirke Einöd und Wörschweiler je ein Notstromaggregat bekommen. Die Stadt Homburg lässt den Kauf der beiden zusätzlichen Geräte öffentlich ausschreiben. Die Aggregate sollen der Feuerwehr auch dann noch die Arbeit ermöglichen, wenn plötzlich der Strom ausgefallen ist.

Wie am Mittwoch, 3. März, im Homburger Stadtrats-Vergabeausschuss zu hören war, kosten diese beiden Anhänger zur Stromerzeugung etwa 90.000 Euro. Die Geräte sind mit ausfahrbaren Lichtmasten bestückt. Damit lassen sich auch außerorts Einsatzstellen wie Landstraßen und Autobahnen fast taghell ausleuchten. Die Aggregate können auch für saarpfalzkreisweite Einsatzkonzepte angefordert werden. Nach Angaben der Stadtverwaltung könnte der Strom wegen eines technischen Defekts ausfallen. Denkbar seien aber auch Naturgewalten wie Sturm und Blitzeinschläge sowie Terroranschläge oder Computerkriminalität.

Strom für mehr als zehn Stunden

Nachdem die Homburger Feuerwehr schon seit Längerem einen mobilen Stromerzeuger im Fuhrpark hat, wurden jetzt zwei weitere für Kirrberg und Jägersburg angeschafft. Damit sollen dort die Gerätehäuser bei Bedarf mit Strom versorgt werden. Die Feuerwachen ließen sich damit im Notfall sogar beheizen; Speisen oder Frischwasser könnten ausgegeben werden. Dies, so der Homburger Wehrführer Peter Nashan, mache die Feuerwehrhäuser bei Notfällen zu Anlaufpunkten für die Bevölkerung.

Als nächstes sollen die Wehren in den Stadtteilen Wörschweiler und Einöd mit solchen Geräten an die Reihe kommen. Die jetzt für Kirrberg und Jägersburg angeschafften Anhänger mit ihren Steckdosen für 230 und 400 Volt sowie Starkstrom werden mit Dieselmotoren angetrieben. Ihre Tanks seien groß genug, um Strom für gut zehn Stunden zu erzeugen.

Mehr zum Thema
x