Homburg Notstrom-Technik bald auch für Wörschweiler und Einöd
Wie am Mittwoch, 3. März, im Homburger Stadtrats-Vergabeausschuss zu hören war, kosten diese beiden Anhänger zur Stromerzeugung etwa 90.000 Euro. Die Geräte sind mit ausfahrbaren Lichtmasten bestückt. Damit lassen sich auch außerorts Einsatzstellen wie Landstraßen und Autobahnen fast taghell ausleuchten. Die Aggregate können auch für saarpfalzkreisweite Einsatzkonzepte angefordert werden. Nach Angaben der Stadtverwaltung könnte der Strom wegen eines technischen Defekts ausfallen. Denkbar seien aber auch Naturgewalten wie Sturm und Blitzeinschläge sowie Terroranschläge oder Computerkriminalität.
Strom für mehr als zehn Stunden
Nachdem die Homburger Feuerwehr schon seit Längerem einen mobilen Stromerzeuger im Fuhrpark hat, wurden jetzt zwei weitere für Kirrberg und Jägersburg angeschafft. Damit sollen dort die Gerätehäuser bei Bedarf mit Strom versorgt werden. Die Feuerwachen ließen sich damit im Notfall sogar beheizen; Speisen oder Frischwasser könnten ausgegeben werden. Dies, so der Homburger Wehrführer Peter Nashan, mache die Feuerwehrhäuser bei Notfällen zu Anlaufpunkten für die Bevölkerung.
Als nächstes sollen die Wehren in den Stadtteilen Wörschweiler und Einöd mit solchen Geräten an die Reihe kommen. Die jetzt für Kirrberg und Jägersburg angeschafften Anhänger mit ihren Steckdosen für 230 und 400 Volt sowie Starkstrom werden mit Dieselmotoren angetrieben. Ihre Tanks seien groß genug, um Strom für gut zehn Stunden zu erzeugen.