St Ingbert Mächtige Stahlbrücke findet ihren Platz am Glashütter Weiher

12,5 Tonnen Stahl am Haken – mitten im Wald.
12,5 Tonnen Stahl am Haken – mitten im Wald.

Spaziergänger können den Glashütter Weiher bei St. Ingbert-Rohrbach wieder lückenlos umrunden. Dank des Einbaus einer mächtigen Stahlbrücke ist dies sogar barrierefrei möglich.

Gute zwei Monate hatte die Herstellung der Brücke bei der Firma Stahlbau-Becker in Limbach gedauert. Mithilfe eines Schwertransporters und eines Autokrans wurde die 12,5 Tonnen schwere Konstruktion Mitte August am Glashütter Weiher auf ihre Fundamente gehoben – mitten im Wald zwischen Bäumen. Die 19 Meter lange Stahlbrücke hat einen rutschfesten Belag aus Kunststoffharz. Die Geländer sind mit 1,30 Metern deutlich höher als die der Holzbrücke, die hier früher gestanden hatte. 90 Prozent der Kosten wurden vom Saarland übernommen.

Feinsplitt macht den Weg begehbarer

Als die Brücke auf ihrem Platz angebracht war, häuften sich Beschwerden von Fußgängern über große Schottersteine, die auf dem Weg an der Brücke lagen. Nach Auskunft aus dem St. Ingberter Rathaus war eine Schotterauflage für den sicheren Kran-Standplatz benötigt worden. Zwar sei der Weg begehbar; dennoch sagte die Stadtverwaltung zu, dass er weiter instandgesetzt und mit einer Auflage aus Feinsplitt aufbereitet werde, damit er von älteren Menschen mit Rollatoren und Fahrradfahrer besser nutzbar ist.

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