St. Ingbert RHEINPFALZ Plus Artikel Lions Club verkauft „Helfenden Adventskalender“ für guten Zweck

Der Löwe, das Logo des Lions Clubs, hält den neuen „Helfenden Adventskalender“ in seinen Pfoten. Heute wird er in der St. Ingber
Der Löwe, das Logo des Lions Clubs, hält den neuen »Helfenden Adventskalender« in seinen Pfoten. Heute wird er in der St. Ingberter Fußgängerzone verkauft.

Der Lions Club legt den „Helfende Adventskalender“ im dritten Jahr in Folge auf. Er wird in Geschäften in St. Ingbert und diesen Samstag in der Fußgängerzone verkauft. Dahinter stecken drei Organisationen. Sie möchten damit Gutes tun.

Hübsch ist er, der Adventskalender. Es dominiert die blaue Farbe. Weiße Sterne tropfen herab und belegen die ebenfalls in Blau gehaltenen Zweige am Rand. In der Mitte findet sich stilisiert eine weiße Kugel mit angedeuteten St. Ingberter Wahrzeichen wie der Stiefel, die Kirche St. Josef, der Beckerturm oder das ehemalige Eisenwerk Alte Schmelz. Die Zahlen der 24 Türchen heben sich gelb ab. Hinweise und Logo des Auftraggebers dürfen natürlich nicht fehlen.

Preise für 14.000 Euro

Was ist das Besondere am Adventskalender? Hinter den Türchen, verrät Harald Ansorge, Sekretär des Lions Club St. Ingbert, verbergen sich Losnummern, die für 370 Gewinne stehen. Dabei handelt sich um Waren- und Dienstleistungsgutscheine. Anhand der Nummern können die Preise ermittelt werden. Jeder Kalender beziehungsweise die mit ihm kombinierte Losnummer „hat aber noch eine zweite Gewinnchance“, sagt Ansorge. Der Hauptgewinn nämlich – in diesem Jahr ein iPhone15 – wird aus allen Losen gesondert ermittelt: Die Nummer stehe im Türchen des 24. Dezember. „Jeden Tag werden im Mittel übrigens 16 Preise ausgelost“, sagt Ansorge. Der Gesamtwert liege bei 14.000 Euro.

Dieses „Lions-Projekt“ ist nach Worten von Harald Ansorge keine eigene St. Ingberter Erfindung. Vielmehr hätten verschiedene Lions Clubs aus ganz Deutschland bei einem überregionalen Clubtreffen von den positiven Erfahrungen mit dem Adventskalender erzählt. Der Gedanke, einen solchen auch hier in St. Ingbert anzubieten, lag nahe. Gesagt, getan.

Homburger Werbeagentur sorgt fürs Design

2021 brachte der vom Lions Club gegründete Verein Lions Hilfswerk unter der Schirmherrschaft des St. Ingberter Oberbürgermeisters Ulli Meyer 2001 Kalender auf den Markt. Diese wurden zum Preis von fünf Euro verkauft. Genauso war es im letzten Jahr – diese Tradition wiederholt sich nun auch dieses Jahr. Die Kalender, die jedes Jahr ein neues Gesicht erhalten, gestaltet die Homburger Werbeagentur Bmade.

Mehr als erfreut zeigt sich Ansorge davon, dass Mitglieder des Vereins für Handel und Gewerbe St. Ingbert (HGSI) von Anfang an das Adventskalender-Projekt als Sponsoren unterstützen. „Insgesamt 42 Geschäftsleute und Dienstleister stellen uns Gutscheine zur Verfügung.“ Er nennt beispielhaft Optiker, Buchhandlungen, Friseure, Boutiquen, Schuhgeschäfte, Apotheken und Restaurants. Für HGSI-Vorsitzenden Nico Ganster ist diese Unterstützung eine Selbstverständlichkeit: „Zum einen ist die Aktion eine gute Werbung für unsere Geschäfte, nicht zuletzt, weil die Kunden ihre Gutscheine bei uns einlösen. Zum anderen unterstützen wir damit einen guten Zweck in der Mittelstadt.“

Drei Organisationen arbeiten zusammen

Mit dem Motto „Gemeinsamkeit macht stark“ beschreibt der Präsident des Lions-Club, Christian de Schryver, die gute Zusammenarbeit zwischen dem Club, der Stadt St. Ingbert und dem HGSI. Sie alle tragen ihr Scherflein zum „Helfenden Adventskalender“ bei.

Und was geschieht mit dem Erlös? Im Jahr 2021 betrug dieser 8.000 Euro, im Jahr 2022 sogar 9.150 Euro. Mit dem Geld wurden verschiedene St. Ingberter Einrichtungen unterstützt, darunter Schul- und Vereinsprojekte, aber auch die Nothilfe Ukraine oder die Erdbebenopfer in der Türkei.

Info

Erhältlich ist der „Helfende Adventskalender“ für fünf Euro in St. Ingbert in den Buchhandlungen Friedrich (Rickertstraße 2) und Klein Buch und Papier GmbH (Kaiserstraße 50), bei Zigarren Bennung (Kaiserstraße 41), oder im Pfälzer Spezialitätenhaus (Rickerstraße 2a).

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