Homburg
Entwarnung nach Erbacher Corona-Reihentest
Sandra Brettar, Sprecherin der Saarpfalz-Kreisverwaltung: „Das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung sieht in diesem Ergebnis keinen Anhalt für ein sogenanntes Cluster.“ Man könne daher ausschließen, dass von der Wohnanlage „explizites Gefahrenpotenzial“ ausgehe. Nach Angaben von Landrat Theophil Gallo habe man die Tests veranlasst, weil man verantwortungsbewusst einem Anfangsverdacht habe nachgehen wollen. Zunächst habe man erwartet, dass etwa 350 Tests notwendig seien. Doch jetzt, am Freitag, stehe man „nach den bisher ausschließlich negativen Ergebnissen an einem Punkt, an dem weitere verbindliche Tests im ursprünglich vorgesehenen Rahmen weder verhältnismäßig noch rechtlich begründbar wären. Die epidemiologische Situation gibt dies nicht her.“
Wer nicht angetroffen wurde, soll zum Gesundheitsamt
Bewohner, die zuletzt daheim in der Wohnanlage nicht anzutreffen waren, würden dennoch aufgefordert, sich mit dem Homburger Gesundheitsamt in Verbindung zu setzen. Das Infektionsgeschehen in Homburg werde weiter genau beobachtet. Falls nötig, würden „sofort geeignete Maßnahmen“ getroffen.
Seit Mittwoch, 15. Juli, ist im Saarpfalz-Kreis die Zahl der gemeldeten Infektionen um drei auf insgesamt 357 gestiegen. Landrat Gallo betont, „dass bei den jüngsten Homburger Neuinfektionen bislang kein Zusammenhang mit der Wohnanlage ermittelt werden konnte“.