Saarbrücken Demo gegen Neujahrsempfang der AfD am Freitag: Kommt Weidel?

Die „Initiative gegen AfD und Rassismus“ ruft zu einer Demo gegen den Neujahrsempfang der AfD in Saarbrücken auf. Unser Foto zei
Die »Initiative gegen AfD und Rassismus« ruft zu einer Demo gegen den Neujahrsempfang der AfD in Saarbrücken auf. Unser Foto zeigt die Demo »Homburg ist bunt«, die Anfang Februar 2024 auf dem Homburger Christian-Weber-Platz stattfand.

Wenn die AfD am Freitag im Saarbrücker Schloss ihren Neujahrsempfang veranstaltet, möchten 15 Gruppen dagegen demonstrieren.

Die „Initiative gegen AfD und Rassismus“ setzt sich aus 15 Gruppierungen zusammen und möchte am Freitag, 14. Februar, gegen den Neujahrsempfang der AfD demonstrieren. Das teilt die Initiative auf ihrer Website und auf Instagram mit. Um 17 Uhr wolle man sich für die Demo an der Saarbrücker Ludwigskirche treffen, wo es eine Anfangskundgebung geben soll. Von der Ludwigskirche soll es dann weiter Richtung Schloss gehen. Nora Becker, Sprecherin des Bündnisses, sagt, der Initiative sei es sehr wichtig, „gerade jetzt weiter gegen die faschistische und rassistische Politik der AfD auf die Straße zu gehen“. „Wir wollen zeigen: Saarbrücken will die AfD nicht!“, so Becker.

Die Initiative, der unter anderem die Grüne Jugend Saar und die „Omas gegen Rechts Saarland“ angehören, schreibt auf Instagram: „Als Stargast wird aller Voraussicht nach die Spitzenkandidatin Alice Weidel erwartet.“ Ob die Kanzlerkandidatin der AfD tatsächlich zum Neujahrsempfang nach Saarbrücken kommt, hat die Partei bislang allerdings nicht bestätigt.

Initiative kritisiert den Veranstaltungsort

Dass der Neujahrsempfang im Saarbrücker Schloss stattfindet, findet die Initiative nicht gut. „Genau zwischen dem ehemaligen Folterkeller der Gestapo und dem Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus auf dem Schlossplatz will die AfD nun zur Deportation von Millionen Menschen aufrufen. Dagegen wollen wir uns gemeinsam wehren“, schreibt die Gruppierung.

Die „Initiative gegen AfD und Rassismus“ setzt sich nach eigenen Angaben dafür ein, die AfD zu verbieten und lehnt die Zusammenarbeit mit der Partei in kommunalen Gremien und Parlamenten ab.

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