Schifferstadt Plötzlich ausgeglichener Haushalt

Gut 300 Seiten stark ist der Haushaltsplanentwurf für 2024.
Gut 300 Seiten stark ist der Haushaltsplanentwurf für 2024.

Mit einer „erfreulichen Mitteilung“ hat Bürgermeisterin Ilona Volk (Grüne) die Vorberatungen zum Haushaltsplan 2024 im Schifferstadter Hauptausschuss eröffnet: Der Etat ist plötzlich ausgeglichen.

Der Reigen der Haushaltsberatungen ist auch in Schifferstadt eröffnet. Im Hauptausschuss gab es eine Überraschung für die Mitglieder des Gremiums. Denn in der ersten Fortschreibung des Haushaltsplanentwurfs steht im Ergebnishaushalt ein Jahresüberschuss von rund 112.000 Euro – gegenüber einem Fehlbetrag von fast 2,6 Millionen Euro im ersten Entwurf. Demnach hat sich die Gesamtsumme der Erträge von rund 50 Millionen Euro auf 51,9 Millionen Euro erhöht, die Aufwendungen dagegen sind von 52,6 Millionen auf 51,8 Millionen Euro verringert.

Die Gründe laut Claudia Lützel, Referatsleiterin Finanzen: Unter anderem sind die Schlüsselzuweisungen des Landes um gut zwei Millionen Euro auf einen Ansatz von fünf Millionen Euro gewachsen – laut Vorlage wegen einer Neuberechnung. Und aufgrund von Einbußen bei der Gewerbesteuer habe sich die Kreisumlage verringert, um rund eine Million auf 11,7 Millionen Euro.

Erste Detailfragen des Gremiums wurden beantwortet oder gesammelt. In der nächsten Sitzung des Hauptausschusses am Donnerstag, 23. November, werden die Beratungen fortgesetzt (19 Uhr, Ratssaal). Dann wird es auch um die geänderten Satzungen zur Erhebung der Hundesteuer und der Vergnügungssteuer gehen. Denn laut Entwurf der Haushaltssatzung soll die Hundesteuer von bisher 84 Euro auf 108 Euro erhöht werden.

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