Rhein-Pfalz Kreis Maxdorfer Seniorenbeirat will mehr Menschen erreichen

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Maxdorf. Der vom Seniorenbeirat der Verbandsgemeinde Maxdorf auf den Weg gebrachte und von Mitgliedern betriebene Bürgerbus wird rege genutzt. So gut wie für das Vorzeigeprojekt ist der Zuspruch aber nicht bei allen Aktionen des Gremiums. Das soll sich dieses Jahr ändern, kündigt der Vorsitzende Hubert Gnilka an.

„Wir würden gerne die Anzahl der Mitbürger erhöhen, die auf unsere Angebote reagieren. Dazu haben wir einiges vor“, sagt Gnilka. Zum Beispiel möchten seine Mitstreiter und er die Senioren in den drei Ortsgemeinden Birkenheide, Fußgönheim und Maxdorf im wörtlichen Sinn bewegen. Dazu gibt es am 16. März ein Bewegungsangebot für diejenigen, die sich ein wenig sportlich betätigen möchten, aber nicht in einem Sportverein sind oder eigens dafür einem beitreten möchten. „Es ist für jeden geeignet, der zu Fuß vorbeikommen kann. Bequeme Kleidung reicht schon“, betont er. Neben der Beweglichkeit soll damit der soziale Kontakt gefördert werden. Einen Tag später, am 17. März, lädt der Seniorenbeirat zu einem Vortrag der Polizei ein. Dabei erläutern Beamte, wie das eigene Zuhause vor Einbrüchen geschützt werden kann, und klären über sogenannte Haustürkriminalität, Taschendiebstahl und den Enkeltrick auf. „Es wird auch ausreichend Zeit für Fragen geben“, verspricht Gnilka. Im Spätjahr ist schließlich ein Vortrag zum Thema Vorsorge und Patientenvollmacht mit externen Referenten geplant. Eine größere Resonanz möchte der Vorsitzende auch deshalb erreichen, weil mit den Angeboten des Beirats bisweilen Menschen in misslichen Situationen geholfen werden könnte, wenn die Betroffenen sich nur melden würden. Als Beispiel nennt der 65-Jährige das Thema Altersarmut. „Oft ließe sich hier mit einfachen Mitteln viel erreichen. Aber wir können nicht 3500 Senioren in der Verbandsgemeinde persönlich anschreiben, in der Hoffnung, dass die 60 bis 80 Betroffenen mit uns Kontakt aufnehmen.“ Ein Problem bestehe häufig darin, dass selbst Hinweise im Amtsblatt und in der Zeitung nicht gelesen oder übersehen würden. Enttäuschende Erfahrungen habe der Landesverband der Senioren gemacht: Bei Umfragen in Form von Fragebogen seien nur wenige der Formulare ausgefüllt und zurückgeschickt worden. Immerhin funktioniere die Zusammenarbeit mit der Verbandsgemeinde sehr gut. „Wir fühlen uns bestens unterstützt“, sagt der Chef der elf gewählten Seniorenvertreter. Grundsätzlich wünscht sich Gnilka mehr ehrenamtliches Engagement. Denn die Zahl der Ehrenamtlichen sinke, viele hätten bereits mehrere Aufgaben, und „jünger werden wir auch nicht“. Eine Schwierigkeit sieht er darin, dass viele Senioren nicht mehr in den Orten leben, in denen sie aufgewachsen und verwurzelt sind. Das mindere die Bereitschaft, sich zum Wohle des Dorfes einzubringen. In diesem Zusammenhang hebt Gnilka hervor, dass sich der Seniorenbeirat nicht nur um die Belange und Interessen der älteren Mitbürger kümmert. „Unsere Angebote sind für alle gedacht“, bekräftigt er und verweist auf den Bürgerbus, der von Mitmenschen jedes Alters genutzt werden darf. (mamü) Noch Fragen? 16. März, 14.30 bis circa 15.30 Uhr, Bewegungsangebot in der Hauptstraße 66a, Maxdorf. 17. März, 14 bis 16 Uhr, Sicherheitsvortrag der Polizei, Dorfgemeinschaftshaus, Eyersheimer Straße 2, Birkenheide. Bei Fragen: Hubert Gnilka, Telefon 06237/9161221.

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