Rhein-Pfalz Kreis Kunstrasen statt Schlammschlacht

Dannstadt-Schauernheim. Bereits seit 2009 gibt es die Überlegung, aus dem kaum bespielbaren Bolzplatz eine kleine Kunstrasenanlage zu machen. Diese könnte dann das ganze Jahr über von Freizeitkickern genutzt werden. Ein weiterer Pluspunkt: Das künstliche Grün könnte mit deutlich geringerem Aufwand in Schuss gehalten werden als der jetzige Naturrasen. Wobei von Rasen nicht mehr wirklich die Rede sein kann: Der ist größtenteils verschwunden. Das Spielfeld ist mit Löchern übersät, die leicht zu Stolperfallen werden. Zudem haben sich vor den Toren Mulden gebildet, die sich bei Regen mit Wasser füllen. Bei schlechtem Wetter wäre statt entspanntem Kicken eher eine Schlammschlacht möglich.
Abhilfe soll ein Kunstrasen-Kleinspielfeld gemäß dem Standard des Deutschen Fußball-Bunds schaffen. Heißt: Der Platz wäre 20 mal 13 Meter groß, eingerahmt von einer Bande. Wie das aussehen kann, zeigt die Anlage auf dem Schulhof der Peter-Gärtner-Schule in Böhl-Iggelheim. Aus dem Bolzplatz neben der Kurpfalzhalle ein solches Spielfeld zu machen, würde laut Verwaltung 66.000 Euro kosten.
Und genau da liegt das Problem: Obwohl das Land schon 2009 einen Zuschuss in Höhe von 18.000 Euro dafür bereitstellte, fehlt das restliche Geld. Dass sich jahrelang nichts getan hat, ist außerdem dem Umstand geschuldet, dass politisch andere Projekte wichtiger waren - zum Beispiel das Einzelhandelskonzept und das Neubaugebiet Schauernheim-West.
Also schlossen sich einige Bürger aus der Verbandsgemeinde unter dem Namen