Rhein-Pfalz Kreis Kreis will Mobilitätskonzept unterstützen

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Ludwigshafen. Der Rhein-Pfalz-Kreis ist weiter dabei, sein Klimaschutzkonzept umzusetzen. Deshalb will er sich auch an einer Mobilitätsstudie der Fachhochschule Ludwigshafen beteiligen. Der Kreisausschuss hat dem Vorhaben zugestimmt und dafür Mittel in Höhe von 20.000 Euro bewilligt.

Die Vorbereitungen auf den Abriss der Hochstraße laufen. Um dem Verkehrskollaps entgegenzusteuern, wollen Studenten der Frage nachgehen, wie Bürger aus Kreis und Stadt weiter gut an ihren Arbeitsplatz kommen. Ausgelotet werden sollen dazu Pendlerströme und Alternativen zum Auto. „Da geht es darum, ob Leute bereit sind, auf den Öffentlichen Nahverkehr umzusteigen oder gar das Fahrradfahren in Betracht ziehen könnten“, erläutert Landrat Clemens Körner (CDU). Die Stadt Ludwigshafen macht bei der Studie mit und will ebenfalls 20.000 Euro beisteuern. Allerdings rechnet die Fachhochschule mit insgesamt 340.000 Euro bis das komplette Mobilitätskonzept steht. Der Plan ist deshalb, auch Arbeitgeber wie BASF und Klinikum mit ins Boot zu holen. „Was die FH gerade macht, ist eine Abfrage von Zuschüssen. Ob ihr Vorhaben realisiert wird, steht auf einem anderen Stern“, sagt Körner. Möglicherweise könnten aber noch europäische Fördermittel für das Projekt gewonnen werden. Vorteile, die sich für den Rhein-Pfalz-Kreis ergeben, sind laut Kreisverwaltung: Die Kosten sind gut kalkulierbar und deutlich geringer als bei einem ersten in dieser Art angedachten Konzept (wir berichteten), da sich Firmen daran beteiligen sollen. Der Rhein-Pfalz-Kreis kann seine Interessen an nachhaltiger Mobilität und Klimaschutz weiter verfolgen. Und die Energieagentur Rheinland-Pfalz unterstützt das Projekt und hilft, Fördermittel zu beantragen. |btw

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