Rödersheim-Gronau RHEINPFALZ Plus Artikel Grundschule soll besser vernetzt werden

Mit den Räumen soll auch die IT-Infrastruktur erneuert werden.
Mit den Räumen soll auch die IT-Infrastruktur erneuert werden.

Die Sanierung der Grundschule am Neuberg im Ortsteil Rödersheim läuft gerade. Bei dieser Gelegenheit möchte die Kommune jetzt die IT-Infrastruktur verbessern, wofür sie 20.000 Euro investiert. Das hat der Haupt- und Finanzausschuss beschlossen.

Die laufenden Bauarbeiten seien eine gute Gelegenheit, um die IT-Verkabelung im Schulgebäude zu modernisieren. „Zwei Klassenzimmer sind zwar bereits saniert, aber da können wir das jetzt noch einfach nachholen“, erklärte Roland Argus von der Verwaltung der Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim. Beim dritten Saal, der aktuell erneuert werde, sowieso. Damit nicht noch mehr Zeit verstreicht, in der die Arbeiten voranschreiten und der „Nachholbedarf“ steigt, hatte Ortsbürgermeister Thomas Angel (FWG) das Thema kurzfristig auf die Tagesordnung genommen.

Für heutige Anforderungen einrichten

Neben den Klassenzimmern sollen Argus zufolge die Lehrerzimmer und das Zimmer der Schulleitung so verkabelt werden, dass sie heutigen IT-Anforderungen entsprechen. „Damit die Schüler nur noch mit Tablets arbeiten können, ist überall WLAN nötig“, nannte er ein Beispiel für den digitalen Bedarf, der durch die Corona-Krise enorm gestiegen sei. Allein für die Verkabelung würden 15.000 Euro fällig. Außerdem sollten die Server nicht mehr in der Schule stehen, sondern im Rathaus in Dannstadt-Schauernheim. Im Schulgebäude sollten zehn Zugangspunkte für kabelloses Internet installiert werden. Das werde 5000 Euro kosten, wobei vielleicht Fördermittel möglich seien.

Matthias Burk (CDU) fand: „Wir hätten das schon früher machen sollen und sollten jetzt den Rückenwind der Corona-Krise nutzen.“ Zumal eine solche digitale Ausstattung inzwischen bei jedem Neubau Standard sei, merkte Bernhard Geis (FWG) an.

Geld aus dem Sanierungstopf

Kann das Vorhaben mit Mitteln aus dem Digitalpakt gefördert werden? „Nein, denn das ist für Endgeräte gedacht, nicht für Infrastruktur“, wusste Ortschef Angel. Die 20.000 Euro könnten jedoch aus dem Budget für die Schulsanierung bezahlt werden. Artur Oberbeck sprach sich für die Digitalisierung aus: „Wir können es uns für unsere Kinder gar nicht leisten, nein zu sagen. Punkt.“ Das Votum für den Vorschlag der Verwaltung fiel einstimmig.

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