Fußball
WM 2027 in den USA ohne Pascal Masch vom SV Hermersberg
Beim Qualifikationsturnier zur Militär-Weltmeisterschaft 2027 in den USA bedeutete die 1:2-Niederlage im Halbfinale gegen die Vertretung Zyperns für die Bundeswehr-Auswahl mit dem Kapitän des SV Hermersberg das Aus. Dass beim Fußball nicht immer die bessere Mannschaft gewinnt, mussten die Deutschen in dieser entscheidenden Partie in Eindhoven (Niederlande) schmerzlich erfahren. „Das war natürlich bitter, zumal wir der krasse Außenseiter waren, denn Zypern ist mit der regulären U19-Nationalmannschaft angetreten“, sagte Masch.
Trotz des sportlichen Ausscheidens ist die Tür für die USA noch nicht ganz geschlossen, denn sollte Frankreich, das sich im anderen Halbfinale durchsetzte, oder eben Zypern nicht die finanziellen Mittel aufbringen können (wie zuletzt schon das Team von Griechenland), würde definitiv Deutschland nachrücken.
Madrid 2028 im Visier
Sollte dies aber nicht klappen, hat der Bundesbeamte Masch, der in der Bundeswehr-Personalabteilung in Zweibrücken arbeitet, schon die Qualifikation 2028 in Madrid für die Weltmeisterschaft 2029 ins Auge gefasst. Aber auch die nächsten World Summer Games 2031 seien noch ein Thema. „Ich bin ja erst 32. Wenn ich verletzungsfrei bleibe, traue ich mir das schon zu, zumal bei mir aktuell noch 39-jährige Spieler im Team sind“, merkt Masch an.
Zunächst sah alles danach aus, dass Masch den Sommer 2027 in den USA verbringen würde, denn die Männer mit dem Bundesadler auf der Brust schlossen ihre Vorrundengruppe nach einem 3:0 gegen Armenien und den torlosen Unentschieden gegen Spanien und Irland als Erster ab.