Pirmasens Wallitt bleibt Kreisvorsitzender

HÖHEISCHWEILER (ig). Edgar Wallitt heißt der alte und neue Vorsitzende des Fußballkreises Pirmasens/Zweibrücken. Der Schornsteinfegermeister aus Kröppen wurde beim Kreistag am Samstag in Höheischweiler einstimmig in seinem Amt bestätigt.

Neuer zweiter Vorsitzender ist Reiner Ehrgott aus Erlenbrunn, der ebenfalls ohne Gegenstimme die Nachfolge des nicht mehr für dieses Amt kandidierenden Serge-Michel Dentler antritt. Nachfolger des nicht mehr für das Amt des Frauen- und Mädchenbeauftragten zur Verfügung stehenden Manfred Hüther ist Volker Schirmer aus Wallhalben. 37 der insgesamt 74 Vereine „mit Männermannschaften im aktiven Spielbetrieb“, so Wallitt, entsandten ihre Vertreter zum alle vier Jahre stattfindenden Kreistag. Die gesamte Führungsriege des Südwestdeutschen Fußball-Verbands mit ihrem Präsidenten Hans-Dieter Drewitz an der Spitze wohnte dem Kreistag bei. Wallitt bekräftigte die Entscheidung, die Kreispokalendspiele weiter im Pirmasenser Stadion Husterhöhe auszutragen. Seiner Ansicht nach wurde die vor vier Jahren angestoßene Gebietsreform im Kreis positiv umgesetzt. „Die Installation der Gebietsspruchkammer hat unsere Arbeit im Kreis erleichtert“, betonte Wallitt, der als Kreisvorsitzender auch dem SWFV-Präsidium angehört. Wie auch Drewitz dankte Wallitt den ehrenamtlich tätigen Funktionären für ihre Mitarbeit und merkte an : „Im Kreisausschuss müssen wir manchmal unpopuläre Entscheidungen treffen.“ Drewitz führte aus, dass der demografische Wandel insbesondere die Fußballvereine der Südwestpfalz treffe. Drewitz: „Seit 2008 sind uns im Jugendbereich 25 Prozent der Mannschaften weggebrochen.“ Eine Antwort bei der Suche nach Lösungen sei sicherlich die neue Vorschrift, wie Spielgemeinschaften in Zukunft leichter aus der Taufe gehoben werden können. Drewitz weiter: „Wir werden dann sehen, ob man diese Regelung weiter ausbauen und modifizieren kann.“ Primär gelte, dass Vereine unter allen Umständen versuchen sollten, in Eigenregie einen Spieltrieb auf die Beine zu stellen. Drewitz und der Spielausschussvorsitzende des SWFV, Jürgen Veth, zeichneten im Rahmen der Aktion „1:0“ den TuS Wattweiler für dessen Verdienste um die Integration von Flüchtlingen aus. TuS-Vorsitzender Harald Nentwig durfte mit einem Scheck über 500 Euro die Heimreise antreten. Der einzige dem Kreistag vorliegende Antrag wurde mit klarer Mehrheit abgelehnt. Der SV Hermersberg hatte beantragt, zu Freundschaftsspielen von Vereinen von der Bezirksliga aufwärts nicht zwingend ein Schiedsrichtergespann abzustellen. „Da sind uns die Kosten zu hoch“, betonte SVH-Vorsitzender Werner Dahler. Meist kämen zu wenig Zuschauer, um die Schiedsrichterkosten zu decken. Schiedsrichterobmann Ralf Vollmar hielt entgegen, dass die Schiedsrichter gerade solche Freundschaftsspiele „zu Testzwecken nutzen, um die Zusammenarbeit zu fördern“. Vollmar weiter: „Wo sonst sollten wir die Gespanne an ihre Arbeit heranführen?“ Solche Testspiele dienten auch dazu, die Qualität der Gespanne in Spielen unter Wettkampfbedingungen zu verbessern. Die Neuwahlen Vorsitzender: Edgar Wallitt (Kröppen) 2. Vorsitzender: Reiner Ehrgott (Erlenbrunn) Frauen- und Mädchenwart : Volker Schirmer (Wallhalben) Beisitzer: Marco Kochert (Hengsberg), Wolfgang Hunsicker (Zweibrücken), Serge-Michel Dentler (Hochstellerhof, als Einziger mit Gegenstimmen), Uli Salzmann (Herschberg) Schiedsrichterobmann: Ralf Vollmar (Mauschbach); Kreisjugendwart: Thomas Bauer (Mittelbach).

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