HandBALL
TV Thaleischweiler: Verbandsliga-Meister auf der Couch
Dadurch ist der am Wochenende spielfreie TVT mit zwei Zählern Vorsprung dank des gewonnenen direkten Vergleichs gegen die HSG Kaiserslautern nicht mehr vom Platz an der Sonne zu verdrängen. Ob die Mannschaft in die Pfalzliga aufrücken wird, wird sie nun entscheiden.
Von Corona geschwächt
In der Männer-Verbandsliga fiel das Spiel ddes TV Thaleischweiler gegen die MHSG Friesenheim/Hochdorf IV aus, weil der TVT mit drei akuten Corona-Fällen zu kämpfen hatte. Dazu lag Alexander Escher mit einem anderen Virus flach, drei weitere Spieler litten unter Nachwirkungen von Corona-Erkrankungen. „So hätte es keinen Sinn gemacht“, sagt Kreisläufer Philipp Kölsch. Gewertet wird das Spiel mit 2:0 Punkten für die Vorderpfälzer, die ihr Team aus der Liga zurückziehen werden.
Souveräne FSG
Souverän gelöst hat die FSG Hauenstein/Rodalben ihre Pflichtaufgabe in der Frauen-Pfalzliga bei Schlusslicht HSG Mutterstadt/Ruchheim. Eine laut FSG-Trainer Björn Stolll „konzentrierte, disziplinierte und engagierte Leistung“ seiner Sieben führte schnell zur 5:1-Führung, die dann immer weiter ausgebaut wurde. Nach 60 Minuten geht ein 31:20 (19:9)-Erfolg in die Statistik ein. Stoll wechselte jeweils zur Mitte der beiden Halbzeiten en bloc die komplette Mannschaft durch und erfreute sich daran, dass dies nicht zu einem Leistungsabfall führte. Als Tabellenachter mit 17:25 Punkten geht die FSG in ihr letztes Saisonspiel am kommenden Sonntag, 16 Uhr, beim Tabellenvierten VTV Mundenheim II.
FSG Hauenstein/Rodalben: Luisa Seibel - Wilke (1), Dausch (1), Lena Seibel (3) - Beneke (2), Brill (3) - Stretz (2); Hack (4), Ferkah (3), Lauer, Annalena Seibel (7), Heisel (3), Siegel (1), Müller (1).
Keine Strafe, kein Ersatzmann
Ohne Wechselmöglichkeit haben sich die Verbandsliga-Handballer des TV Dahn beim TuS KL-Dansenberg III achtbar aus der Affäre gezogen. „Wenn wir unsere Chancen besser genutzt hätten, wäre sogar mehr drin gewesen“, sagte TVD-Trainer Michael Blank zu der 22:26-Niederlage und fügte hinzu: „Das Spiel verlief eigentlich immer auf Augenhöhe. Knackpunkt war eine Schwächephase in unserer Offensive nach etwa 20 Minuten.“ Nach dem 7:6 setzte sich der Gastgeber hier binnen fünf Minuten auf 12:6 ab. Obwohl Torwart Stephan Helfrich überragend hielt, konnte Dahn den Rückstand nicht mehr aufholen.
Dahn musste mit Kreisläufer Duncan Leidner im linken Rückraum starten, später übernahm Louis Farbacher diesen Part. Auch er ist eigentlich Kreisläufer. Die Begegnung verlief außerordentlich fair: Schiedsrichter Matthias Huthmacher (HSG Landau-Land) kam ohne Zeitstrafe aus.
TV Dahn: Helfrich - Fabian Schwarz (3), Moritz Pavlitzek (6/1), Leidner (6/1) - Eckelmann (3), Felix Pavlitzek (2) - Farbacher (2).