Pirmasens Schwimmen: Hüther sucht noch ihre Bestform

Marseille. Noch nicht in Top-Form war Schwimmerin Marlene Hüther aus dem südwestpfälzischen Dietrichingen beim Finale der „Golden Tour“ im südfranzösischen Marseille. Hüther begann – wie berichtet – relativ schwach mit Platz 13 über 800 Meter Freistil in 9:08,90 Minuten. Auch mit 58,04 Sekunden über 100 m Freistil war sie nicht zufrieden. „Ein Lichtblick“ laut Hüthers Trainer Ralf Steffen waren dann die 400 Meter Freistil. Bereits im Vorlauf stellte sie als Elfte in 4:19,56 Minuten ihre Bestzeit ein. Im Finale steigerte sich die Topschwimmerin der WsF Zweibrücken um rund 1,5 Sekunden und schlug als Dritte erneut in Bestzeit an. Am folgenden Tag konnte sie diese Leistung aber über ihre eigentliche Spezialdisziplin, die 200 Meter Freistil, nicht bestätigen. Im Vorlauf (2:02,60 min) und auch im B-Finale (Rang fünf, 2:02,39 min) blieb sie rund drei Sekunden unter ihrer Bestzeit aus dem Vorjahr. Über 100 Meter Schmetterling schlug die 17-Jährige zudem in 1:03,08 Minute und über 200 Meter Brust in mäßigen 2:38,56 Minuten an. „Eigentlich sind ihre Testwerte in der Ausdauer und im Kraftbereich zu 150 Prozent in Ordnung “, sagte Steffen dazu. „Was fehlt, ist zurzeit die Umsetzung des hohen und harten Trainingsaufwandes und Umfanges im Wettkampf. Die Geschwindigkeit fehlt einfach.“ Möglicherweise sind dafür auch die vielen Reisen und auswärtigen Trainingslager mitverantwortlich. Hüther will sich daher in den kommenden Wochen ausschließlich am Stützpunkt in Saarbrücken auf die deutschen Meisterschaften Ende April vorbereiten. (two)

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