Pirmasens Rodalber machen „Bobber“ stark

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RODALBEN. Die „Bobber“, wie man die Fußballfreunde des SV 53 Rodalben nennt, gehören in dieser Saison zu den Vereinen, welche ganz vorne angreifen können – und das nach langen Jahren, in denen nicht mehr als ein paar vereinzelte Achtungserfolge gelangen. In der C-Klasse Mitte rangieren die Kicker des ehemaligen Verbandsligisten nach zwölf Spieltagen mit 25 Punkten auf Position vier der Tabelle.

Sollten die Rodalber allerdings nach der deutlichen 1:5-Schlappe beim TuS/DJK Pirmasens nun am kommenden Sonntag (15 Uhr) im Heimspiel gegen den Tabellenführer FC Höhfröschen erneut eine Nullnummer abliefern, müssten sie sich im Kampf um einen der ersten beiden Plätze erst mal wieder hinten anstellen. Was die Rodalber in dieser Saison so stark macht, das sind – die Rodalber. Nicht weniger als 18 Einheimische stehen im 21 Akteure zählenden Kader der beiden jungen Trainer Andreas Wilhelm (26) und Andreas Agne (25). Bis auf den in Ludwigswinkel wohnenden Christian Heimsott, der gemeinsam mit Wilhelm in der Saison 2012/13 die SpVgg Ludwigswinkel trainierte, Keven Miger, der bis zur Abmeldung beim SV Dellfeld spielte, dann eine Pause eingelegt hatte, sowie den Pirmasenser Braijo Candido wohnen alle „Bobber“ in Rodalben. Der 33-jährige Candido indes ist der älteste Spieler des C-Klässlers – „und ein Wortführer auf dem Platz. Er hält klare Ansprachen“, berichtet Wilhelm, der nach einem Knöchelbruch seine Karriere beenden musste. Wilhelm sieht im Kader noch sehr viel Potenzial schlummernd. „Wenn wir noch zwei Jahre zusammenbleiben, kann das hier was werden“, urteilt er. 80 Prozent seiner Akteure seien 22 Jahre oder jünger. Da mangele es manchmal noch an der notwendigen Erfahrung, die sich aber einstellen werde. Zuweilen seien Punkte liegen gelassen worden, „wie beim 3:4 gegen Petersberg“, weil „wir eine katastrophale Chancenverwertung hinlegten“, so der Coach. Trotz 22 Gegentreffern sieht Wilhelm „kein Defensivproblem“ bei seiner Mannschaft. Die 53er hätten eben gegen Harsberg sieben und den TuS/ DJK fünf kassiert. Das sei bereits die Hälfte aller Gegentore gewesen. Mit dem bisher Erreichten ist Wilhelm indes „ganz zufrieden“. Der Tabellenplatz „steht uns gut, und wir werden versuchen, vorne dran zu bleiben“. Höhfröschen hat Wilhelm bereits zwei mal beobachtet. Gegen den FCH sei schwierig zu punkten, da der Ligaprimus in Bestbesetzung kaum zu schlagen sei. Es sei aber auch zu bedenken, dass Höhfröschen die Punkte dringender benötige als der SV 53. Daher könne Rodalben abwartend, eher defensiv agierend beginnen. Der 13. Spieltag C-Klasse Pirmasens/Zweibrücken Mitte: Martinshöhe II – Petersberg II (Sonntag, 13 Uhr), Burgalben II – Maßweiler II, Winterbach II – TuS/DJK Pirmasens II, Waldfischbach II – Höhmühlbach II (alle Sonntag, 13.15 Uhr), Donsieders – Weselberg II, SV 53 Rodalben – Höhfröschen, Harsberg/Schauerberg – Gersbach (alle Sonntag, 15 Uhr). C-Klasse Pirmasens/Zweibrücken Ost: PSV Pirmasens II – Bundenthal II (Samstag, 15 Uhr), FC Rodalben – Fischbach II (Samstag, 15.30 Uhr ), Erfweiler – Glashütte (Samstag, 17 Uhr), Obersimten II – Grün-Weiß Pirmasens, Busenberg II – Erlenbrunn (Sonntag, 13.15 Uhr), Hengsberg – Ludwigswinkel (Sonntag, 15 Uhr), Trulben – TuS/DJK Pirmasens II (Sonntag, 16 Uhr). C-Klasse Pirmasens/Zweibrücken West: Großsteinhausen II – SG Pirmasens (Samstag, 16 Uhr),Hengsberg II – Contwig II, Wallhalben II – TSC Zweibrücken II (beide Sonntag, 13 Uhr), Winzeln II – Mittelbach-Hengstbach, Wattweiler II – Battweiler/Reifenberg, Hornbach/Rimschweiler – SG SVN Zweibrücken/FC Oberauerbach II (alle Sonntag, 13.15 Uhr), Kleinsteinhausen – VfB Pirmasens, Winterbach – Bottenbach II (beide Sonntag, 15 Uhr). C-Klasse Südpfalz West: SV Landau West II – Wilgartswiesen (Sonntag, 13 Uhr). |ig

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