Pirmasens
Reicht am Ende vielleicht sogar der drittletzte Platz zum Drinbleiben für den FKP?
Entspannt sich die Lage für den FK Pirmasens im Regionalliga-Abstiegskampf? Müssen vielleicht nur zwei statt sechs Teams absteigen?
Der Reihe nach: 19 der aktuell 24 Vereine in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar haben sich am Donnerstag dafür ausgesprochen, die Saison wegen der Corona-Krise abzubrechen. Eine endgültige Entscheidung hierzu fällt aber wohl erst Anfang April. Ein Saisonabbruch in den seit Ende Oktober pausierenden Oberligen Rheinland-Pfalz/Saar, Hessen und Baden-Württemberg könnte Auswirkungen auf die Absteigerzahl in der übergeordneten Regionalliga Südwest haben, die normalerweise jährlich vier Aufsteiger (drei Meister und einen Vizemeister) aus diesen drei Oberligen aufnimmt. Die Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar würde im Falle eines Abbruchs gemäß ihrer Spielordnung bei der Regionalliga Südwest einen Direktaufsteiger und einen Teilnehmer an der Aufstiegsrunde melden: die nach der Quotientenregel auf Rang eins liegende Eintracht Trier (22 Punkte aus acht Spielen in der Nord-Gruppe) und die zweitplatzierte Wormatia Worms (24 Punkte aus neun Spielen in der Süd-Gruppe). Die Oberligen von Hessen und Baden-Württemberg haben für den Fall eines Abbruchs in der Hinrunde nicht geregelt, dass sie dann einen Meister und einen Aufstiegsrunden-Teilnehmer melden.
Der Spielausschuss der Regionalliga Südwest befasst sich nun mit der ungemein schwierigen Situation. Sollte es statt vier gar keine Aufsteiger aus den Oberligen geben, müssten eventuell nur zwei oder drei Teams (abhängig vom FCK-Drittligaverbleib) aus der Regionalliga absteigen.
Dann könnte der aktuell auf dem siebtletzten Platz liegende FKP in Sachen Regionalliga-Verbleib sehr optimistisch sein, denn sein Vorsprung auf den Tabellenvorletzten Bayern Alzenau beträgt immerhin neun Punkte, gar 21 Punkte Abstand sind es zu Schlusslicht Eintracht Stadtallendorf.
