Fußball „Regionalliga wäre natürlich cool“
Herr Büchler, ein Wechsel zum FK Pirmasens stand in den vergangenen Jahren immer mal wieder im Raum. Warum vollziehen Sie jetzt den Wechsel?
Aktuell fühle ich mich unglaublich fit, viel mehr als in den Jahren zuvor. In der Vergangenheit habe ich mich auch nicht so recht getraut, den Schritt zu machen. Jetzt ist klar: Entweder wage ich das jetzt oder nie mehr. Und ich will es nicht irgendwann einmal bereuen, den Schritt nicht gemacht zu haben.
Welchen Anteil hat Ihr früherer Trainer und aktueller Mitspieler Attila Baum, der ja für den FKP in beratender Funktion tätig ist, an diesem Wechsel?
Er hat das Ganze mit Pirmasens’ Sportlichem Leiter Marco Steil zum Laufen gebracht.
Der FKP verfügt über ein Verbandsliga- und ein Oberligateam. Aus der Oberliga könnte aber auch noch die Regionalliga werden. Mit was rechnen Sie denn?
Ich rechne mit der Oberliga. Aber Regionalliga wäre natürlich extrem cool.
Wie beurteilen Sie Ihre Chancen in Pirmasens, und auf welcher Position sehen Sie sich?
Ich habe wie jeder andere Spieler auch das Ziel, Stammspieler in der ersten Mannschaft zu werden. Es ist sicher kein Geheimnis, dass ich mich auf der Zehnerposition am wohlsten fühle und dort auch am torgefährlichsten bin.
Ihr aktuelles Team hat Chancen auf den Relegationsplatz – vor allem wenn man Kreuznach zu Hause schlägt. Würde ein Aufstieg überhaupt Sinn machen? Sie gehen weg. Felix Assel und Timo Helfrich stehen in der neuen Runde nur eingeschränkt zur Verfügung.
Ehrlich gesagt, glaube ich das eher nicht. Ich denke für die neue Saison ist noch einiges zu klären, auch in Sachen Neuzugänge. Und die Landesliga ist für Weselberg auf alle Fälle sehr okay.
Was wäre der perfekte Abschied für Sie?
Auf alle Fälle die Runde als Mannschaft gut abzuschließen. Und Torschützenkönig zu werden wäre auch noch ein Ziel, das ich anstrebe.
Zur Person
Kevin Büchler wohnt in Weselberg und arbeitet als Industriemechaniker bei der Firma Ring in Pirmasens. Seine gesamte Jugendzeit als Fußballer absolvierte der 27-Jährige bei der Spielgemeinschaft Hermersberg/Weselberg/Harsberg. Nach einem Jahr im Herren-Landesligateam des SV Hermersberg wechselte Büchler zu seinem Heimatverein Weselberg, mit dem er von der B-Klasse bis in die Landesliga aufstieg.
Die übrigen Partien
SC Idar-Oberstein II – SC Hauenstein, SV Hinterweidenthal – SG Hüffelsheim, VfL Simmertal – SG Rieschweiler, TSC Zweibrücken – SGVfR Kirn/SC Kirn-Sulzbach (alle Samstag, 16 Uhr), VB Zweibrücken – SF Bundenthal (Samstag, 17 Uhr)