Triathlon RHEINPFALZ Plus Artikel Neuer Zwei-Tage-Dreikampf in Pirmasens

Die Wende: Das Schwimmen im Plub dürfte am heißen Wochenende die angenehmste Disziplin sein.
Die Wende: Das Schwimmen im Plub dürfte am heißen Wochenende die angenehmste Disziplin sein.

„Zwei Tage, ein Triathlon“ – so heißt es in der Ausschreibung zum ersten „Die Klub Triathlon“, den das Endurance-Team des FK Pirmasens am Wochenende bei hochsommerlichen Temperaturen veranstaltet.

Mit 500 Meter Schwimmen beginnt am Samstag im Plub-Freibad der Dreikampf. Am Sonntag werden auf der Husterhöhe erst 20 Kilometer mit dem Rad gefahren, dann noch fünf Kilometer rund ums Framas-Stadion gelaufen. Die Schüler absolvieren in jeder Disziplin kürzere Distanzen.

„Wir wollten mit dem Aufteilen des Triathlons auf zwei Tage neben ambitionierten Triathleten auch Anfänger ansprechen, die sich in dieser Sportart mal ausprobieren wollen. Und wir möchten die Möglichkeit bieten, beim Zieleinlauf Stadionatmosphäre zu schnuppern. Das Ziel ist direkt vor der Haupttribüne im Stadion“, erklärt Götz Krämer, der beim FKP-Endurance-Team zusammen mit Annette Wrobel den Triathlon maßgeblich organisiert. Der erfahrene Triathlet hatte die Idee, den Wettbewerb auf zwei Tage aufzuteilen.

55 Teilnehmer gemeldet

Angemeldet sind 31 Einzelstarter (darunter 20 Erwachsene) sowie acht Dreierstaffeln, also insgesamt 55 Teilnehmer. Nachmeldungen sind nicht möglich. Die eher geringe Resonanz kommentiert Krämer so: „Wir freuen uns über jeden Teilnehmer statt uns zu ärgern, wer nicht gekommen ist.“

Die Startnummernausgabe erfolgt am Samstag im Plub ab 14 Uhr. Nach der Wettkampfbesprechung beginnen die Schüler um 15.30 Uhr mit dem Schwimmen. Der Start der Erwachsenen ist für etwa 17.30 Uhr terminiert. Mehrere Teilnehmer schwimmen gleichzeitig auf einer Bahn, wie es beim Triathlon gängig ist.

Automeile gesperrt

Der zweite Teil des Triathlons startet am Sonntag um 10 Uhr mit dem Radfahren der Schülerklassen. Die Erwachsenen steigen ab 12 Uhr auf die Rennräder. Die Radstrecke verläuft auf der Husterhöhe. Die Automeile ist für die Dauer der Veranstaltung komplett gesperrt. Krämer: „Für uns genießt die Sicherheit der Sportler absolute Priorität, deshalb haben wir eine Radstrecke ausgewählt, auf der öffentlicher Verkehr nicht stattfindet.“

Die Organisatoren haben insbesondere für die jüngeren Teilnehmer kürzere Runden gegen Ende der Radstrecke ausgewiesen, damit Freunde und Familienangehörige ihre Sportler öfter sehen und anfeuern können. Es gibt Runden von 3500 und 1000 Metern Länge. Auf die Streckenposten kommt also anspruchsvolle Arbeit zu, um die jeweiligen Teilnehmer auf den richtigen Kurs zu leiten. Apropos Streckenposten: Insgesamt sind an beiden Wettkampftagen rund 50 Helfer im Einsatz – nicht nur vom Endurance-Team, sondern auch von der Freiwilligen Feuerwehr aus Ruppertsweiler.

Flache Laufstrecke

Die Zone für den Wechsel vom Radfahren zum Laufen ist im Sportpark auf der 100-Meter-Laufbahn unweit der Nebenplätze eingerichtet. Dort gibt es Abstellmöglichkeiten für die Räder. Gelaufen wird in Richtung Grünbühl auf einer Wendepunktstrecke. „Die Strecke ist flach, also auch für Anfänger gut geeignet“, sagt Krämer. Wer also nach dem Radfahren schwere Beine hat, muss keine Angst haben, zu viele Körner zu lassen bei schwierigen Anstiegen – die gibt es schlichtweg nicht.

Erwachsene laufen 5000 Meter, dazu zählt eine abschließende Runde im Stadion. Wie beim Radfahren gibt es auch beim Laufen für die jüngeren Teilnehmer kürzere Runden, auf denen die Fans kräftig anfeuern und Fotos schießen können. Beim Radfahren besteht Helmpflicht.

OB macht mit

Unter den Staffeln befinden sich auch eine Mannschaft mit Oberbürgermeister Markus Zwick und ein Trio mit dem Beigeordneten Denis Clauer.

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