Pirmasens RHEINPFALZ Plus Artikel Neue Frische für den Wasgau-Markt auf der Husterhöhe

Der Wasgau Frischemarkt Husterhöhe ist in die Jahre gekommen und wird daher generalsaniert. Allerdings steht noch kein genauer T
Der Wasgau Frischemarkt Husterhöhe ist in die Jahre gekommen und wird daher generalsaniert. Allerdings steht noch kein genauer Termin für den Beginn der Umbauarbeiten fest.

Der Wasgau Frischemarkt auf der Husterhöhe soll saniert werden. Im zweiten Halbjahr 2022 werden die Arbeiten zu Umbau und Sanierung beginnen. Dies bestätigte gestern die Marketingleiterin des Lebensmittelkonzerns, Isolde Woll, auf Anfrage der RHEINPFALZ. Das Investitionsvolumen liege im siebenstelligen Euro-Bereich.

Ein genaues Datum des Umbaubeginns stehe allerdings noch nicht fest, letztlich auch bedingt durch die aktuelle Gesamtsituation. „Wir rechnen mit einer dreimonatigen Schließzeit. Der Termin zur Wiedereröffnung hängt vom konkreten Baubeginn innerhalb des besagten Planungshorizonts ab“, erläuterte Woll.

Ablauf und Umfang des Modernisierungsprojekts auf der Husterhöhe würden sich an dem letztjährigen in der Arnulfstraße orientieren. Dies gelte etwa für die Umsetzung der Green-Building-Richtlinien, unter anderem beispielsweise durch die Ausstattung mit energieeffizienten Kühlmöbeln und -anlagen. „Insofern werden sich die Marktauftritte im Gesamtbild sehr ähneln, auch wenn die Detailplanung für die Maßnahmen noch nicht abgeschlossen ist.“ Ein Anbau oder sonstige Vergrößerungen werde es nicht geben, bestätigte die Marketingleiterin. Bei der Frage, ob es denn, wie beim Umbau in der Arnulfstraße, ein Bäckerei-Modul auf dem Außengelände geben werde, konnte Woll vorerst nur die Schultern zucken. „Diese Frage befindet sich noch in der Prüfung, so dass wir sie nach heutigem Stand leider noch nicht beantworten können.“

Orientierung am Markt in der Arnulfstraße

Die künftige Inneneinrichtung werde sich stark an der im Wasgau Frischemarkt Arnulfstraße orientieren. Ob das Gastronomie-Konzept „Himmel und Herd“ am Standort Husterhöhe umgesetzt werden könne, sei angesichts des einhergehenden höheren Platzbedarfs noch nicht abschließend geklärt.

Ganz klare Ziele hat die Wasgau AG hingegen beim Thema Nachhaltigkeit. Isolde Woll formuliert dies so: „In sehr enger Anlehnung an unsere Nachhaltigkeitsphilosophie kommen die einschlägigen Richtlinien des Green Building zum Tragen. Die Maßnahmen beinhalten wie bei allen Neu- und Umbauten beispielsweise modernste Kühltechnik mit Wärmerückgewinnung, die ausschließliche Nutzung von LED-Beleuchtungstechnik oder den kompletten Verzicht auf fossile Brennstoffe.“

Verkaufsfläche bleibt bei 2000 Quadratmetern

Die Verkaufsfläche des Verbrauchermarktes auf der Husterhöhe beträgt rund 2000 Quadratmeter. Eröffnet wurde er am 30. März 2004. Laut Woll gehöre er von den Umsatzzahlen her zu den Top 3-Märkten in Pirmasens. Das angebotene Vollsortiment umfasse rund 16.000 Artikel. Insgesamt seien am Wasgau-Standort Husterhöhe 31 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. „Eine sinnvolle Überbrückung der Schließzeit versuchen wir durch einen Mix von beidem zu erreichen: Urlaubsmanagement und temporärer Einsatz in anderen Märkten“, so Woll.

Bei der Eröffnung des Verbrauchermarktes im Jahre 2004 wurde informiert, dass der Markt zwar von der Wasgau AG betrieben werde, aber von der „Bunker Hill Entwicklungsgesellschaft“ mit ihren beiden Geschäftsführern Peter und Emil Schweitzer geplant und finanziert worden war. Investiert wurden damals mehr als 3,5 Millionen Euro. Innovativ war, dass sich der Markt innen durch ein neues Farbleitsystem auszeichnete. Laut Unternehmensleitung ermögliche eine klare übersichtliche Gliederung der Gänge und Sortimentsdarbietungen den Kunden eine schnelle und einfache Orientierung.

2004 wurde der Wasgau-Markt auf der Husterhöhe eröffnet.
2004 wurde der Wasgau-Markt auf der Husterhöhe eröffnet.
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