Pirmasens Mein Arbeitsplatz: Entscheidende Säule der Justiz

Rechtspfleger Tobias Riebel.
Rechtspfleger Tobias Riebel.

Der 38-jährige Rechtspfleger Tobias Riebel arbeitet sei zwei Jahren beim Amtsgericht Pirmasens. Dort betreut er die Rechtsantragsstelle, wo er Klagen, Anträge oder sonstige Erklärungen entgegennimmt und sie zu den Anwälten oder Richtern gibt. „Nach meinem Studium in Schwetzingen habe ich an Gerichten in Ludwigshafen und Kusel gearbeitet, bevor ich zurück in meine Heimatregion bin“, erklärt der Herschberger. In seinem Beruf habe er es täglich mit vielen Menschen zu tun, die ihm ihre Probleme schilderten – das gestalte seine Arbeit interessant und abwechslungsreich. Den Beruf des Rechtspflegers bezeichnet Riebel als entscheidende Säule der Justiz. „Ich habe auch schon Anträge nach dem Gewaltschutzgesetz aufgenommen, mit denen ein Kontaktverbot erwirkt werden sollte. Da sieht und hört man schon viel. Es ist auch schon vorgekommen, dass Leute sich im Anschluss bei mir bedankt haben“, meint der Vater zweier Kinder, der einige Jahre als Diplom-Ökonom in der freien Wirtschaft gearbeitet hat, bevor er Rechtspfleger wurde. Mit dem öffentlichen Dienst habe er allerdings schon nach dem Abitur geliebäugelt. Als er dann seinen Arbeitsplatz verloren hat, hat er sich für ein zweites Studium entschieden. „Anders als in der freien Wirtschaft habe ich am Amtsgericht einen sicheren Arbeitsplatz und kann flexibel und eigenverantwortlich arbeiten. Das macht meinen Beruf für mich besonders“, erzählt er. Doch wer viel am Schreibtisch sitzt, muss sich auch bewegen. So findet Riebel einen adäquaten Ausgleich zu seiner Tätigkeit im Sport. „Früher habe ich aktiv Fußball in Herschberg gespielt, das Hobby aus Zeitgründen jedoch aufgegeben. Wenn ich mich heute sportlich betätigen will, spiele ich hin und wieder Tennis.“

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