RHEINPFALZ-Redaktionsbesuch Leichtathletik: Christin Hussongs Bekenntnis zu Herschberg

Die WM-Vierte von Doha 2019, Christin Hussong, mit den RHEINPFALZ-Sportredakteuren (von links) Peter Brandstetter, Matthias Müll
Die WM-Vierte von Doha 2019, Christin Hussong, mit den RHEINPFALZ-Sportredakteuren (von links) Peter Brandstetter, Matthias Müller, Klaus D. Kullmann und Horst Konzok.

„Angebote zu einem Vereinswechsel hat es gegeben. Aber es hat mich nie gereizt, zu Bayer Leverkusen zu gehen.“ Dies sagte Christin Hussong (25), die Speerwurf-Europameisterin von 2018, am Mittwoch bei ihrem Besuch in der RHEINPFALZ-Redaktion.

Die in Herschberg aufgewachsene und weiterhin dort lebende Weltklasse-Leichtathletin vom LAZ Zweibrücken begründete dies so: „Ich brauche meine Familie – Mutter, Vater, Partner, Hund – um mich herum.“ Und durch die Unterstützung vom Landessportbund müsse sie „nicht zu großen Vereinen“ wechseln.

Tokio und Paris

Neben Diamond League und deutscher Meisterschaft hat sie zwei ganz große Ziele in diesem Jahr: die Olympischen Spiele in Tokio (Speerwurf-Qualifikation am 4. August, Finale am 7. August) und Ende August die Europameisterschaften in Paris: „Da will ich meinen Titel verteidigen.“

Zwei Tickets gekauft

Ob ihr Vater und Trainer Udo Hussong als Trainer eine Olympia-Akkreditierung erhält, ist noch offen. Zwei Tickets fürs Olympiastadion von Tokio haben Hussongs sich aber schon gesichert. Wenn Udo Hussong keines braucht, wird neben Mutter Gabi Hussong deren zweite Tochter Michelle sitzen, verriet Christin Hussong.

Einen ausführlichen Artikel zum Redaktionsbesuch finden Sie hier.

x