Pirmasens Kimmle-Stiftung: Interesse an erneutem Open Air

„Das war ein echter Höhepunkt in unserer Region.“ Marco Dobrani, Vorstand der Heinrich-Kimmle-Stiftung ist zwei Wochen nach dem großen Open Air im Husterhöhe-Stadion immer noch voll begeistert und steht einer Wiederholung aufgeschlossen gegenüber – sofern die Stiftung nicht alleiniger Veranstalter ist.
„Wir können das nicht jedes Jahr stemmen.“ Ein Projektteam von sieben Mitarbeitern sei ein halbes Jahr intensiv mit der Veranstaltung beschäftigt gewesen. Falls sich jedoch ein anderer Veranstalter fände, der den von der Stiftung auf den Weg gebrachten Ball aufnehme, könnte sich Dobrani vorstellen, dass die Kimmle-Stiftung als Dienstleister wieder mit im Boot sein könnte. Der Mix aus Sport und Musik mit 6000 Besuchern sei sehr gut angekommen. Bis zu 2000 Karten mehr hätten verkauft werden können, wenn behördliche Auflagen dem nicht einen Riegel vorgeschoben hätten. Das Open Air habe auch gezeigt, dass in Pirmasens Bedarf für eine Veranstaltung dieser Art bestehe und das Publikum bei entsprechend gutem Programm auch zahlreich komme. Seit gestern läuft die Versteigerung des Spielballs, der beim Spiel der Deutschen Fußballnationalmannschaft für intellektuell beeinträchtigte Menschen am 9. Mai benutzt wurde und von den Spielern sowie Musikern des Abends unterschrieben wurde. Bis 31. Mai kann per E-Mail unter openair@hk-stiftung.de geboten werden. Mindestgebot sind 150 Euro für den Ball und zwei DFB-Trikots in weiß und schwarz. (kka)