Fußball Körperverletzungen am Rande von Arminia gegen FKP, FKP-Bus nach Spiel in Worms beschädigt
Die Polizei musste beim Oberligaspiel des FK Pirmasens in Ludwigshafen anrücken. Eine kleine Gruppe von offenkundig alkoholisierten jungen Männern, die während des Spiels mit Schmährufen in Richtung des FC Armina Ludwigshafen negativ aufgefallen war, verließ in der Schlussphase die Bezirkssportanlage Rheingönheim, nachdem sie verbal mit Ludwigshafener Zuschauern und Ordnern aneinandergeraten war. FKP-Präsident Jürgen Kölsch hatte sie unter Androhung von Stadionverbot bei den Heimspielen in Pirmasens dazu bewegt, um eine Eskalation zu vermeiden. Außerhalb der Sportanlage sei dann, wie Kölsch später erfuhr, die mit FKP-Fanutensilien ausgestattete Gruppe körperlich attackiert worden. Kölsch: „Es gab wohl zweimal einen Nasenbeinbruch und eine Platzwunde.“ Daraufhin rückte die Polizei mit mehreren Einsatzwagen an.
Laut Kölsch stellte der FKP erst im Nachhinein fest, dass sein Mannschaftsbus offenbar vor eineinhalb Wochen beim Verbandspokalspiel in Worms beschädigt wurde. Mutmaßungen, Wormser Fans hätten diese verursacht, tritt Wormatia-Vorsitzender Florian Natter entgegen: „Weder der Polizei noch dem Ordnungsdienst ist etwas aufgefallen, noch wurde etwas am Spieltag uns angezeigt. Aufgrund der sehr offensichtlichen Beschädigungen ist nicht nachvollziehbar, dass dies den Spielern und Offiziellen beim Einsteigen und Wegfahren nicht aufgefallen sein soll.“