Irgendwo in Pirmasens Ganz nah am Spielfeldrand: Warum Christian Bodenschatz seinen Job beim DFB so mag
Guten Tag! Wer sind Sie denn und was machen Sie hier?
Ich bin Christian Bodenschatz und habe gerade eine Kleinigkeit eingekauft. Ich lebe seit drei Monaten wieder in Pirmasens. Zuvor habe ich einige Jahre bei Mönchengladbach gelebt. Interviews bin ich übrigens schon gewohnt.
Waren Sie schon öfter in den Medien?
Ja, weil ich beim DFB arbeite.
Das ist ja interessant! Was machen Sie da?
Ich bin im Sicherheitsdienst tätig. Ich stehe am Spielfeldrand oder an den Tribünen und schaue, dass nichts passiert.
Gab es da schon gefährliche Situationen für Sie? Dass sogenannte Fans im Stadion gerne auch mal zündeln, ist ja auch schon vorgekommen…
So einen Vorfall hatte ich zum Glück noch nicht. Dort, wo ich eingesetzt bin, ist es sehr, sehr ruhig.
Wo sind Sie denn eingesetzt?
In Sandhausen und in Sinsheim für die TSG Hoffenheim. Da sind die Fans eher ruhig und das ist gut so. Mit gewaltbereiten Fans hätte ich aber auch keine Probleme.
Was für eine Ausbildung braucht man denn für Ihren Job?
Vorwiegend geht es in der Ausbildung um die Gesetzeslage – Notwehr, Nothilfe und solche Geschichten. Dann gibt es noch die Sachkundeprüfung. Das ist dann ein bisschen ausschweifender – was die Paragrafen des Gesetzes genau besagen. Eine von den beiden braucht man auf jeden Fall. Und dann gibt es noch separate Schulungen vom DFB selbst.
Tragen Sie eine spezielle Kleidung im Job?
Nur eine, wie sie im Sicherheitsdienst üblich ist. Schwarze Klamotten und eine Warnweste obendrüber. Das war es dann schon.
Auf Ihrer Jacke ist das Logo des FC Bayern München. Wäre das mal was für Sie, bei einem Spiel ihres Lieblingsvereins zu arbeiten?
Das habe ich sogar schon. Das war sehr aufregend für mich und richtig gut.