Pirmasens Die zweite englische Woche und kaum noch Spieler

Hauenstein. Der SC Hauenstein steckt mitten in der zweiten englischen Woche der Fußball-Oberliga im Monat April. Heute geht’s zum FSV Jägersburg (Anstoß: 19 Uhr).
Die Partie in dem Homburger Stadtteil ist der Auftakt zu drei Spielen gegen direkte Kontrahenten im Abstiegskampf. Hauenstein (35 Punkte) muss heute mindestens einen Zähler holen, um Jägersburg (34) auf Distanz zu halten. Unterliegt der SCH, ziehen die Saarländer in der Tabelle an den Pfälzern vorbei. Drei Tage später empfängt Hauenstein den Drittletzten, den FC Arminia Ludwigshafen (aktuell 29 Punkte, heute gegen Pfeddersheim). Eine Woche darauf muss der Sportclub beim momentanen Dreizehnten, dem SV Morlautern (35), bestehen. Vor dem „Sechs-Punkte-Spiel“ in Jägersburg ist die personelle Lage äußerst angespannt. „Eigentlich ist es eine Sensation, dass wir da stehen. Die vielen Schwerverletzten werden nicht weniger. Jetzt hat Cartharius in der A-Jugend noch Rot gesehen. Horn kann wegen seiner Rippenverletzung nicht spielen. Die Bankbesetzung wird immer dünner“, klagt SCH-Trainer Peter Rubeck. Wenn er Christian Ochs einwechsele, sei dieser festgespielt und könne der um den Bezirksliga-Verbleib kämpfenden zweiten Mannschaft in den verbleibenden Saisonspielen nicht mehr helfen. Noch hofft Rubeck auf einen Einsatz von Innenverteidiger Daniel Klück: „Wir stehen in Kontakt und entscheiden kurzfristig, ob es für Mittwochabend klappt. In unserer Situation wäre das natürlich sehr hilfreich.“ Beim 0:1 am vergangenen Samstag gegen Gonsenheim half Angreifer Alexander Biedermann wieder in der Abwehr aus. In den Schlussminuten dirigierte Rubeck ihn auf seine angestammte Position. „Vielleicht hätte ich ihn hinten belassen sollen, dann wäre der entscheidende Treffer vielleicht nicht gefallen. Aber ich wollte gewinnen“, sagt Rubeck. Gegner Jägersburg sei in seiner Offensive mit Murat Adigüzel, Tim Schäfer, Daniel Dahl und Frederic Ehrmann richtig gut aufgestellt.