Fussball RHEINPFALZ Plus Artikel Die Zusage eines Arreche-Zwillings fehlt noch in Clausen

Christopher Arreche
Christopher Arreche

Nach dem am kommenden Wochenende absolvierten Spieltag ist „Halbzeit“ für die in der Auf- und Abstiegsrunde engagierten Teams der Bezirksliga Westpfalz. Der FK Clausen hat in der Abstiegsrunde drei Zähler Rückstand auf Platz drei.

Mit 13 Punkten liegt der FKC drei Zähler vor Schlusslicht SG Rieschweiler II, das gegen Spitzenreiter SG Rockenhausen/Dörrnbach vor einer schweren Aufgabe steht (Sonntag, 15 Uhr). Zeitgleich spielt Clausen gegen den FC Phönix Otterbach. „Es ist alles ganz eng. Zudem ist noch nicht sicher, wie viele Mannschaften absteigen müssen. Ich bin mir sicher, dass wir nicht absteigen“, sagt Clausens Spieler Christopher Arreche (34). Der in Münchweiler wohnende Außendienstmitarbeiter der Firma Hornung sorgte mit seinem ebenfalls für Clausen spielenden Zwillingsbruder Steffen Arreche am vergangenen Spieltag für ein Kuriosum. Beide sahen in der zweiten Halbzeit beim Spiel in Rockenhausen die Gelb-Rote Karte.

„Ich bin ja auch zwei Minuten älter als mein Bruder. Also musste ich vorlegen“, ulkt Christopher Arreche, der wegen eines Fouls und eines Handspiels als erster die Ampelkarte sah. Sein jüngerer, in Zweibrücken wohnender Bruder Steffen, Außendienstmitarbeiter der Firma Toussaint, folgte nach zwei Foulspielen wenig später in die Kabine. Wenn es nach Christopher Arreche geht, werden er und sein Zwillingsbruder auch in der kommenden Runde in Clausen am Hanauer Ring spielen. „Ich habe zugesagt. Ich glaube, Steffen noch nicht. Aber wir wollen ja zusammenspielen. Das passt schon“, ist Christopher überzeugt.

Zweimal Rot

Auch privat pflegen die verheirateten Brüder, Steffen ist zudem Vater einer kleinen Tochter, ein gutes Verhältnis. Im Titelrennen sieht der ältere Arreche-Zwilling übrigens den SC Weselberg ganz vorne. In der Hauptrunde gelang es Clausen auf eigenem Platz, die Weselberger mit 3:1 zu besiegen. In Weselberg ging der FKC mit 0:8 unter. „Das habe ich verdrängt“, schmunzelt Christopher Arreche.

Die SG Knopp/Wiesbach, gegen die Clausen in der Hauptrunde zweimal unterlag, muss am Sonntag im Spitzenspiel auf ihre Stützen Boris Becker und Dennis Gerlinger verzichten, die am letzten Wochenende beide die Rote Karte sahen. „Beides sind starke Teams, die auf alle Fälle gut in der Landesliga mitspielen könnten“, so Christopher Arreche.

Weselberg auf bestem Weg

In der Aufstiegsrunde grüßt der SC Weselberg derzeit auch nach vier bislang absolvierten Spieltagen und mit der maximalen Punkteausbeute schon von der Tabellenspitze. Dabei gingen die Weselberger mit einem Zähler Rückstand auf Topfavorit SG Knopp/Wiesbach in die Aufstiegsrunde. Mittlerweile hat Weselberg sogar vier Punkte Vorsprung herausgearbeitet. Der Tabellendritte SG Finkenbach/Mannweiler/Stahlberg ist gar schon neun Punkte distanziert. Am Sonntag (15.15 Uhr) spielt Weselberg zu Hause gegen den SV Kirchheimbolanden.

Steffen Arreche
Steffen Arreche
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