Herschberg / Fulda Der Herschberger Frauenchor: eine Ausnahme beim Hessischen Chorfestival
Die „Blühende Chorlandschaft Hessens“, so das Motto des Hessischen Chorfestivals, durften die Damen des Herschberger Frauenchors am Wochenende in Fulda erleben – inmitten eines Blumenmeeres und prachtvoller Gartenkultur. Das Festival fand auf dem dem 40 Hektar großen Gelände der Landesgartenschau statt. 140 Chöre mit insgesamt rund 5000 Sängerinnen und Sängern, die fast alle zum Hessischen Sängerbund gehören, gaben sich auf insgesamt sechs Bühnen ein Stelldichein.
Zu den wenigen Ausnahmen mit weiterer Anfahrt gehörte der Herschberger Frauenchor, der in diesem Fall die gelungene musikalische Darstellung mit dem gemeinsamen Erlebnis einer fröhlichen Ausflugsfahrt verband, was nach den Worten von Organisatorin Kristin Kiefer „den Chor natürlich noch enger zusammenschweißt“. Ihre schönsten Chorsätze hatten die 27 Sängerinnen im Gepäck, wobei das Lied „Die Rose“ – im Original von Amanda McBroom – natürlich besonders gut in den Rahmen der Veranstaltung passte. Der deutsche Text dieser ausdrucksstarken Melodie stammt von Michael Kunze.
Lob von anderen Gesangsgruppen
Das beschwingte „Hallelujah“ von Leonard Cohen begleiteten nicht nur die Sängerinnen, sondern auch die Zuhörer rhythmisch. Immer gern gehört und deshalb auch zum festen Repertoire beim Frauenchor zählend ist „We Are The World“, einer der weltweit erfolgreichsten Songs, den Michael Jackson und Lionel Richie 1985 für die Afrika-Hilfe geschrieben haben. Er begeisterte die Zuhörer ebenso wie „Ein Kompliment“ von den Sportfreunden Stiller. Verstärkt durch fünf Männerstimmen, brachte der Chor unter Leitung von Wolfgang Fuhrmann weitere drei Titel zu Gehör. An der Chorkleidung leicht erkennbar, wurden einzelne Gruppen, die das Gartenschaugelände erkundeten, auf die Qualität ihres Gesangs angesprochen. „Das passiert einem auch nicht alle Tage“, kommentierte die Vorsitzende Brigitte Waggershauser dieses doch schmeichelhafte Lob von anderen Gesangsgruppen.