Pirmasens Dausch kehrt zurück, Hauck neuer Co-Trainer

Fehlt verletzungsbedingt im TSR-Männerteam und ist nun Co-Trainer bei den Frauen: Kevin Hauck.
Fehlt verletzungsbedingt im TSR-Männerteam und ist nun Co-Trainer bei den Frauen: Kevin Hauck.

«HAUENSTEIN/RODALBEN.»Mit einer neuen Ausrichtung, neuem Konzept und zwei Rückkehrerinnen geht die FSG Hauenstein/Rodalben am Samstag um 19 Uhr in der TSR-Halle ins Handball-Pfalzligaspiel gegen die VTV Mundenheim II. FSG-Trainer Raphael Brunner hofft auf einen erfolgreichen Neustart, der Distanz zur Abstiegszone bringen soll.

„Wir wollen auf keinen Fall absteigen. Daher haben wir uns nach der Klatsche im jüngsten Heimspiel alle selbst hinterfragt – auch ich habe mich selbst kritisch reflektiert“, sagt Brunner, der zuletzt im Training nicht nur Unterstützung von Katja Spengler hatte, sondern mit dem derzeit verletzten Spieler des Rodalber Männer-Pfalzligateams, Kevin Hauck, einen weiteren Co-Trainer vorgestellt hat. Brunner freute sich über „die Unterstützung und die neuen Reize und Aspekte“, die Hauck mit eingebracht habe. Ergebnis all dieser Prozesse ist ein Umdenken beim Chefcoach: „Zu Beginn der Runde wollte ich aus einer stabilen Abwehr heraus Selbstvertrauen für die Offensivaktionen gewinnen. Nun haben wir im Training die Inhalte umgestellt und die Prioritäten neu verteilt. Wir wollen uns nun der mehr Offensive widmen.“ Vor allem im Rückraum müsse sein Team anders agieren als zuletzt: „Variabler müssen wir sein, wieder mehr zu einfachen Toren kommen, unsere Schnelligkeit und Athletik besser nutzen“, fordert Brunner: „Wir haben uns neu gefunden in den Einheiten der zweiwöchigen Spielpause.“ Dazu gerade recht kommen die Comebacks nach Schwangerschaftspausen von Susie Dausch (Lebensgefährtin von Kevin Hauck) und Isabell Lynker. Dausch, die schon zu Hauensteiner Regionalligazeiten (bis 2008) das Tor hütete, geht anstelle der erkrankten Maritta Haberland zwischen die Pfosten; Lynker soll wie die „umgeschulte“ Ex-Kreisläuferin Gina von Gilgenheimb den Rückraum beleben. „Unsere Hausaufgaben haben wir gemacht, jetzt gilt es, das in Punkte umzuwandeln“, sagt Brunner und blickt auf den kommenden Gegner: „Wir sind mal gespannt, wer dort aus der Oberliga-Mannschaft aushilft. Im Hinspiel sind wir daran ja gescheitert, weil wir Sabine Winkelmann nicht in den Griff bekommen haben.“ Bis auf Naomi Ferkah hat Brunner keine kurzfristigen Ausfälle zu beklagen. Die Ausgangslage ist klar: Mundenheim ist mit 7:21 Punkten als Vorletzter auf einem Abstiegsplatz, die FSG bei einem Spiel weniger nur zwei Pluspunkte besser. Ein Sieg ist Pflicht.

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