Pirmasens Das neue Selbstvertrauen des TV Thaleischweiler

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THALEISCHWEILER/DAHN/RODALBEN. Nach den Niederlagen in den ersten beiden Saisonpartien hat das 25:25-Remis im Derby bei der TS Rodalben den Pfalzliga-Handballern des TV Thaleischweiler gutgetan. „Nach diesem Spiel ist das Selbstvertrauen zurück“, sagt TVT-Spielertrainer Marcin Waryas, dessen Team heute (Anwurf: 19 Uhr) in der IGS-Halle den ersten Sieg gegen die HSG Trifels anpeilt.

„Unser Angriffsspiel war in Ordnung. In der Abwehr hat mir aber einiges nicht gefallen, da haben wir noch Fehler gemacht. 25 Tore waren zu viel“, zieht Waryas sein Derby-Resümee. Ob der am Fuß verletzte Alexander Sema heute Thaleischweilers Tor hütet, entscheidet sich erst kurz vor Anpfiff. Definitiv fehlen Felix Sema (Bänderdehnung) und der privat verhinderte Torwart Daniel Scherer. Die HSG Trifels bildete sich nach der vergangenen Saison aus der SG Albersweiler/Ranschbach (Pfalzliga) und der SG Wernersberg/Annweiler (Verbandsliga) Der neue HSG-Trainer Arnel Mesic hat nicht unerhebliche Personalprobleme. So erlitt Lukas Gerstle, zurück von der TSG Friesenheim II, einen Kreuzbandriss und Florian Gerstle einen Bänderriss; Sebastian Doll hat nach einer Erkrankung ein mehrmonatiges Sportverbot. Und Rückraumstratege Alexander Igbinedion studiert in München. Dennoch gewann die HSG gegen Wörth mit 26:20. Das Kellerduell des vierten Pfalzliga-Spieltags wird am Sonntag um 18 Uhr in der Bienwaldhalle angepfiffen. Dort empfängt Schlusslicht TV Wörth den Vorletzten, den TV Dahn. Beide Turnvereine sind als einzige Teams noch ohne Punktgewinn. Dahns Spielertrainer Sebastian Kriebel weiß, dass die Südpfälzer einen großen Umbruch zu stemmen haben. „Die geben jetzt jungen Spielern, die es im Vorjahr in der zweiten Mannschaft lange sehr gut gemacht haben, eine Chance“, erinnert Kriebel, dessen Team damals in der Verbandsliga lange benötigte, um das Wörther Team nach dem eigenen Fehlstart wieder einzuholen. Auch der Trainer des TVW ist neu: Frank Schindler, der einst den TV Offenbach zu Regionalliga-Zeiten coachte. „Ich rechne mir schon gute Chancen auf unsere ersten Pfalzliga-Punkte aus. Das würde uns vor der Herbstpause noch mal richtig Auftrieb geben“, sagt Kriebel, der wieder auf Matthias Kuntz und wahrscheinlich auch auf Léon Kriebel setzen kann. Ob Sören Söllner spielen kann, entscheidet sich erst kurzfristig. „Egal wie: Wir brauchen die Einstellung wie zuletzt gegen Iggelheim und dann müssen wir clever sein, um auch zu punkten“, betont der Dahner Spielertrainer, der hofft, selbst auf dem Feld verzichtbar zu sein, um sich ganz dem Coaching widmen zu können. Die mit 3:1 Punkten gestartete TS Rodalben gastiert am Sonntag, 18 Uhr, in der Bellheimer Spiegelbachhalle bei der SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam (4:2), die nur das Südpfalz-Derby gegen Offenbach verlor. Die Spielgemeinschaft besitzt eine extrem junge Truppe (sechs Spieler unter 20 Jahre), die sich bisher taktisch diszipliniert präsentierte. In Josuha Albert besitzt der TSR-Gastgeber einen exzellenten Spielmacher, der fast immer für zehn Tore pro Spiel gut ist. Obwohl der Einsatz seiner Stammkräfte Chris Beutler und Timm Seifried fraglich sei, geht SG-Trainer Peter Geiger zuversichtlich in die Partie: „Zwar besitzt die TSR einige bärenstarke Spieler, doch ist ihr Spiel nicht ganz ohne Schwächen, die wir nutzen wollen.“ Auch die Rodalber gehen nach Videoanalyse des Gegners gut vorbereitet in das Spiel. „OBZ besitzt eine tolle, junge Truppe, doch auch bei uns hat sich was getan. So wurden mit Tobias Hendrichs, Niklas Schneider, Andreas Voitl, Hendrik Matheis und David Saradeth junge Spieler in die erste Mannschaft integriert, die bisher mit guten Leistungen überzeugten“, sagt TSR-Coach Johannes Matheis. Teammanager Hubert Hubele erwartet eines der schwereren Saisonspiele. Er hofft, dass Jonas Baumgart, der im Derby gegen Thaleischweiler eine Beckenprellung erlitt, bis heute wieder fit wird. Grünes Licht gab er für den Einsatz seines ebenfalls angeschlagenen Sohnes Max, der diese Woche komplett trainierte. |dri/mame/ibt

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