Pfalz-Ticker Sturm „Sabine“: Mehr als 100.000 Bäume in Rheinland-Pfalz umgestürzt

Ein durch Sturmtief Sabine umgestürzter Baum bei Schwabenbach (Kreis Bad Dürkheim)
Ein durch Sturmtief Sabine umgestürzter Baum bei Schwabenbach (Kreis Bad Dürkheim)

Dem Orkan „Sabine“ sind in Rheinland-Pfalz mindestens 400.000 Festmeter Holz zum Opfer gefallen - das bedeutet weit mehr als 100.000 Bäume. Meist seien einzelne Bäume betroffen gewesen, teilte das Forstministerium in Mainz in einer vorläufigen Bilanz mit. Zu etwa einem Viertel stürzten Bäume auf größeren Flächen um. Kahlflächen im Wald sollen nachgepflanzt werden.

Erhebliche Schäden gab es im Westerwald, bei Höhr-Grenzhausen sowie zwischen den Ortschaften Simmern und Hillscheid am Rand des Rheintals nordöstlich von Koblenz. „Da hat es richtig reingeschlagen“, sagt der Leiter des Forstamts Neuhäusel, Friedbert Ritter. „Wir haben etwa 35 000 Festmeter an Sturmschäden, also nahezu zehn Prozent der Gesamtschäden in Rheinland-Pfalz.“

Betroffen sind vor allem Fichten und Lärchen, „darunter leider auch frische und gesunde Bäume“, aber auch Buchen und Eichen - „auch teilweise flächig, was sehr schmerzlich ist“. Die Zahl der umgestürzten Nadelbäume in seinem Bereich schätzt der Förster auf 15.000 bis 20.000, die der Laubbäume auf 2000 bis 2500.

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