Kaiserslautern Ostermarsch für Frieden und Abrüstung
Rund 200 Menschen haben beim Ostermarsch am Karsamstag vor der Stiftskirche in Kaiserslautern für Frieden und Abrüstung demonstriert. „Frieden“ stand auf den Plakaten und Friedenstauben zierten die Fahnen. Doch es gab auch klare und nicht immer friedliche, sondern wütende Ansagen an die Bundespolitik, die für das Sondervermögen von 100 Milliarden Euro zur militärischen Aufrüstung gestimmt hat. Darunter die SPD, die nur an diesem Tag nur einen Stand weiter rote Ostereier verteilte. ,,Der Krieg ist ein Verbrechen an der Menschheit“, so die vereinende Aussage der Wortbeiträge an diesem Nachmittag, gesprochen von Vertretern der Arbeitsstelle Frieden und Umwelt, der Projektgruppe „Frauen wagen Frieden“, der Friedensinitiative Westpfalz des Deutschen Gewerkschaftsbund Region Westpfalz sowie die Pfälzer Initiative „Entrüstet Euch!“. Die beschlossene Aufrüstung sei eine „Pervertierung des Grundgesetzes“, sagte LINKE-Politiker Stefan Glander deutlich und sprach sich für die Freiheit von und Solidarität mit Kriegsdienstverweigerern aus. Alle Redner appellierten gleichermaßen an einen Waffenstopp aller westlichen Länder in der Ukraine-Russland-Konfrontation. Denn „menschliche Sicherheit braucht nicht mehr Waffen, sondern humanitäre Hilfe“, zitierte Klaus Wirtgen von der Friedensinitiative Westpfalz (FiW) die Aussage der PAX Christi-Friedensbewegung.