Wirtschaft Maul- und Klauenseuche: Landwirte befürchten Verluste
Nach dem Bekanntwerden von Fällen der Maul- und Klauenseuche in Brandenburg herrscht dort weiterhin ein Transportverbot für Tiere, die für das Virus empfänglich sind. In Rheinland-Pfalz ist das noch kein Thema. Und doch spüren die Landwirte in der Region bereits Folgen des Ausbruchs.
Der Schweinepreis, der wöchentlich von der der Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch bekannt gegeben wird, sank am Mittwochnachmittag um 10 Cent auf 1,72 Euro pro Kilo Schlachtgewicht. „Ich befürchte, dass der Preis in den nächsten Wochen nochmal runtergeht“, sagt Uwe Bißbort, Vorsitzender der Tierseuchenkasse Rheinland-Pfalz und Landwirt aus Pirmasens, der selbst 160 Mutterschweine hält und pro Jahr nach eigenen Angaben zwischen 4500 und 5000 Ferkel verkauft. Schon jetzt könne man nicht mehr kostendeckend arbeiten – der Preis entspreche 172 Euro für ein ausgewachsenes Schwein bei Produktionskosten von 190 Euro.