Pandemie Landesinzidenz steigt erneut – geringere Hospitalisierung

corona

Für das Land Rheinland-Pfalz meldet das Landesuntersuchungsamt (LUA) am Sonntag 594 neue laborbestätigte Infektionen mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) seit Samstag. Damit steigt die Anzahl der bisher bekannt gewordenen Infektionen seit Beginn der Pandemie auf 280.565 landesweit. Keine weiteren Menschen sind laut den LUA-Daten im Zusammenhang mit einer Infektion seit Samstag als verstorben gemeldet worden, es bleibt bei 4638 Gestorbenen seit Februar 2020.

Die Anzahl der akuten Infektionen gibt das LUA mit 21.988 an. 13.625 Personen seien seit Beginn der Pandemie ins Krankenhaus gebracht worden. 253.939 Personen gelten als von der Infektion genesen. Die landesweite Hospitalisierungsinzidenz – also die Krankenhausfälle pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen – sank erneut auf 2,27 (Samstag: 2,32).

 

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Für die Pfalz wurden 149 neue Infektionen gemeldet. Die Anzahl der seit Beginn der Pandemie registrierten Fälle liegt damit für die Pfalz bei 111.643. Neue Todesfälle gab es in der Pfalz seit Samstag nicht. Es bleibt bei 1986 Verstorbenen seit Februar 2020. 99.667 Personen gelten als genesen. Akute Fälle gibt es derzeit 9.990 in der Pfalz, 5384 Menschen mussten bisher wegen Covid-19 ins Krankenhaus.

Omikron-Fälle in der Pfalz

In Rheinland-Pfalz gibt es den Angaben des LUA zufolge bislang 62 bestätigte Fälle der Virusvariante Omikron, darunter zwei Fälle aus der Pfalz. Pfalzweit wurden 89 Verdachtsfälle erfasst, landesweit gibt es 601 Verdachtsfälle.

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Sieben-Tage-Inzidenz

Die Sieben-Tage-Inzidenz – die Anzahl der neu bestätigten Infektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen – ist von Samstag auf Sonntag gestiegen und liegt nun bei 159,8. Die höchste Inzidenz der Pfalz weist nach wie vor die Stadt Kaiserslautern auf (361,7), die zweithöchste der Kreis Germersheim (249,6). Es folgen der Kreis Kaiserslautern (237,6), die Stadt Neustadt (187,6) und die Stadt Speyer (177,4). Die niedrigsten Inzidenzen in der Pfalz haben (aufsteigend) der Kreis Südwestpfalz (93,6), der Kreis Bad Dürkheim (121) und der Rhein-Pfalz-Kreis (131,2).

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Das Robert Koch-Institut (RKI) weist darauf hin, dass während der Feiertage und zum Jahreswechsel mit einer geringeren Test- und Meldeaktivität zu rechnen ist. Deshalb könnten die offiziell ausgewiesenen Fallzahlen nur ein unvollständiges Bild der Corona-Lage in Deutschland zeigen.

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Hinweise:

Quelle: Die aktuellen Corona-Zahlen werden jeden Tag vom rheinland-pfälzischen Landesuntersuchungsamt (LUA) aktualisiert und bereitgestellt. Auf dieser Grundlage aktualisiert die Redaktion täglich die Corona-Karten für die Pfalz. Wie das LUA auf seiner Internetseite informiert, entsprechen die Zahlen den laborbestätigten Fällen einer COVID-19 Erkrankung mit Meldeadresse in Rheinland-Pfalz, die über die Meldesoftware des Robert Koch-Instituts (RKI) gesammelt werden. Die Fälle in Rheinland-Pfalz werden von den jeweiligen Gesundheitsämtern über die Landesmeldestelle beim Landesuntersuchungsamt an das Robert Koch-Institut übermittelt. Die Zahlen beinhalten keine Schätzung der Dunkelziffer (nicht erkannte oder bestätigte Corona-Fälle).

Zahlen-Schwankungen: Hin und wieder kommt es laut der Pressestelle des Gesundheitsministeriums vor, dass die Gesundheitsämter Zahlen vom Vortag korrigieren müssen, weil eine Person zunächst einer falschen Stadt oder einem falschen Landkreis zugeordnet war. Deswegen kann es passieren, dass eine bestimmte Zahl niedriger als am Vortag ist. Auch am Wochenende werden nicht immer alle aktuellen Fallzahlen gemeldet. Desweiteren können die Angaben der Gesundheitsämter und die des LUA im Laufe eines Tages voneinander abweichen, weil unterschiedliche Datenbestände und Zeiträume betrachtet werden.

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