Rheinland-Pfalz Dreyer und Chef des Krisenstabs loben „Impflotsen“-Aktion

Generalmajor Carsten Breuer, Leiter des Corona-Krisenstabes, und Malu Dreyer (SPD), Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, spr
Generalmajor Carsten Breuer, Leiter des Corona-Krisenstabes, und Malu Dreyer (SPD), Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, sprechen nach dem Besuch des Projekts »Impflotsen« in Mainz-Mombach vor einem Impfbus.

Der Leiter des Corona-Krisenstabes der Bundesregierung hat sich bei einem Besuch in Mainz über den Impffortschritt in Rheinland-Pfalz informiert. Zusammen mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) besuchte Generalmajor Carsten Breuer am Mittwoch das Projekt „Impflotsen“ der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz (LZG)im Stadtteil Mombach. „Das ist ein Impf-Hotspot, den wir hier sehen. Und das macht Hoffnung“, sagte Breuer mit Blick auf die aktuelle Omikron-Welle.

Von der ganztägigen Impfaktion der 25 ausgebildeten Lotsen in einem Gemeindehaus zeigte sich Breuer beeindruckt. „Sie nehmen sich Zeit. Ich glaube, das ist ganz wichtig. Und sie erklären, warum impfen so wichtig ist.“ Üblicherweise ziehen die Impflotsen dafür von Haus zu Haus oder fahren im Impfbus durch das Land und impfen ohne Termin.

„Sie sind als Impflotsen Brückenbauer und Vertrauenspersonen für die Menschen vor Ort“, sagte Breuer. So könne man umso mehr Menschen erreichen und die Impflücke schließen. „Es zählt jeder Piks, um unsere Mitmenschen zu schützen.“

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Mainz

Lotsen sollen Impfquote steigern – Start Mitte Dezember

„Irgendwann ist man an einer Stelle, wo die Menschen eine andere Ansprache brauchen“, erklärte Dreyer. Deswegen gehe man mit dem niederschwelligen Angebot in verschiedenen Sprachen dorthin, wo man wisse, dass noch viele Menschen nicht geimpft seien. „Das Ziel ist, dass wir so immer mehr Menschen erreichen, die sich freiwillig impfen lassen. Und wir tun das mit großem Aufwand.“ Insgesamt seien bis zum 20. Januar in Rheinland-Pfalz rund 75 Prozent der Bevölkerung zweifach geimpft und etwa 50 Prozent geboostert worden.

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