Bahnverkehr Bahn reduziert ab 7. Januar ihr Fernzug-Angebot
Die Deutsche Bahn (DB) hat angesichts des verschärften Lockdowns angekündigt, ihr Angebot im Fernverkehr zu reduzieren. „Ab dem 7. Januar wird die DB ihren Fahrgästen bis auf weiteres rund 85 Prozent des normalen Sitzplatzangebotes zur Verfügung stellen“, teilte die DB mit. Damit werde im Fernverkehr ein Grundtakt aufrechterhalten. „Für alle, die jetzt unterwegs sein müssen, ist damit ein verlässliches Verkehrsangebot mit ausreichend Kapazität für Abstand und Platz an Bord unserer Züge gewährleistet.“
Wie schon im Frühjahr und Herbst des vergangenen Jahres werde es Anpassungen im Angebot geben, so die Bahn. So würden Verstärker-Züge sowie der internationale Verkehr in Absprache mit den europäischen Partnerbahnen reduziert und teils statt zwei Zugteilen nur noch eines eingesetzt.
Konkrete Informationen über Angebotsreduzierungen, die die Rhein-Neckar-Region betreffen, liegen bisher nicht vor. Wenn die DB ähnlich vorgeht wie beim Lockdown im vergangenen Frühjahr, wird das Angebot auf den Grundtakt-ICE-Linien über Mannheim weitgehend aufrecht erhalten. Gestrichen wurden damals zusätzliche Verbindungen wie die ICE-Linie 47 von Stuttgart über Mannheim ins Rhein/Ruhr-Gebiet. Betroffen von den Streichungen war zeitweise auch das ICE-Zugpaar von Saarbrücken über Kaiserslautern nach Berlin, das zu einer ICE-Sprinterlinie gehört. Laut der DB-Fahrplanauskunft fährt das Zugpaar aber zumindest in den kommenden Tagen weiter.
