Neustadt Weihnachtsmarkt: Polizei warnt vor Taschendieben
So warnt das Polizeipräsidium Rheinpfalz, in dessen Zuständigkeit Neustadt fällt: „Gerade, wenn die Märkte gut besucht sind und das Gedränge zwischen den Verkaufsständen groß ist, sind auch Taschendiebe selten weit.“ Durch geschickte Ablenkung und Fingerfertigkeit versuchten diese, Besuchern in einem unachtsamen Moment Brieftaschen, Handys oder andere Wertgegenstände zu stehlen.
Zur Masche der Kriminellen erklärt die Polizei: „Oftmals werden die Geschädigten durch einen Täter abgelenkt, während ein zweiter versucht, die Gegenstände des Opfers zu klauen.“ Es gehe für die Diebe aber auch einfacher: Wer mit seinem Geldbeutel in der Seitentasche der offenen Jacke oder in der hinteren Hosentasche herumläuft, lade die Langfinger geradezu ein, Beute zu machen.
Daraus folgen die Tipps der Beamten, um die Diebestour zu vermasseln:
Das Präsidium weist auch darauf hin, dass Besucherinnen und Besucher auf dem Weihnachtsmarkt keine Messer mit sich führen dürfen. Durch die Neufassung des Waffengesetzes wurde das bereits zuvor bestehende Waffenverbot bei öffentlichen Veranstaltungen auf Messer aller Art erweitert. Das Verbot betrifft Messer jeglicher Art und Größe, auch sogenannte Alltagsmesser wie Taschenmesser oder Multitools mit integriertem Messer. Polizei und Ordnungsamt seien berechtigt, Weihnachtsmarktbesucher jederzeit anlasslos deswegen zu kontrollieren.
Schließlich warnt die Polizei noch davor, sich alkoholisiert, hinters Steuer zu setzen oder in diesem Zustand ein Fahrrad oder einen E-Scooter zu benutzen.