Neustadt RHEINPFALZ Plus Artikel Von Schuldigen keine Spur – Neustadt und seine Nazis

Joviale Diener eines verbrecherischen Regimes: die Leiter der Neustadter NSDAP-Ortsgruppe (von links: Otto Theilmann, Hieronymus
Joviale Diener eines verbrecherischen Regimes: die Leiter der Neustadter NSDAP-Ortsgruppe (von links: Otto Theilmann, Hieronymus Merkle, Ludwig Diehl, Karl Ludwig Schlee) auf einem Foto von 1935, bei dem man den Fotografen-Satz »Tun Sie so, als würden Sie sich ganz ungezwungen unterhalten« förmlich im Ohr hat.

Josef Bürckel, den obersten Pfälzer Nazi-Bonzen, kennt jeder. Aber was waren das für Leute, die gemeinsam mit ihm die lokale und regionale NS-Maschinerie am Laufen hielten? Was hat sie dazu veranlasst, sich in den Dienst dieses mörderischen Regimes zu stellen? Und wo sind die selbsternannten „Herrenmenschen“ dann nach 1945 alle so plötzlich hin verschwunden?

Um es klipp und klar zu sagen: Selbstzeugnisse, die das für uns Nachgeborene kaum zu Begreifende erklären könnten, gibt es nicht. Vielleicht haben sich die Betreffenden irgendwann in der Nachkriegszeit in vertrauter Runde einmal geäußert, vielleicht schlummern ja noch irgendwelche Bekenntnisse auf irgendwelchen Pfälzer Dachböden, aber für die Wissenschaftler, die sich unter Leitung des Mainzer Historikers Markus Raasch drei Jahre lang mit der Aufarbeitung der Neustadter NS-Vergangenheit befassten, war nichts an Eigenaussagen greifbar, was die Motivation der vielen Männer und Frauen, die sich so bereitwillig in den Dienst des „Dritten Reiches“ stellten, eindeutig erhellen würde – außer ein paar naturgemäß sehr interessegeleiteten Aussagen in den Entnazifizierungsakten vielleicht.

Der typische Nazi war jung, männlich, unterbeschäftigt

Soziologisch betrachtet fällt auf, dass unter den frühen Neustadter Parteigenossen Beamte und Angestellte aus der Mittelschicht dominierten, die fast alle jünger als 30 waren, den Ersten Weltkrieg vielfach als Frontkämpfer erlebt hatten, danach allerdings beruflich oft nicht mehr so richtig Fuß fassen konnten. Exemplarisch hierfür könnte der Gründungsvorsitzende der Neustadter NSDAP-Ortsgruppe, der damals 28-jährige Ernst Ludwig Leyser, stehen, Sohn eines Eisenbahnverwalters aus Hettenleidelheim, der sich in den 20er Jahren in Neustadt als Hilfsarbeiter bei der Reichsbahn durchschlug, bevor er sich auf den Aufbau der regionalen SS konzentrierte und es zu schlechter Letzt bis zum stellvertretenden Gauleiter brachte. Sein Nachfolger als Chef der Ortsgruppe war Hans Werner Gottschalk, ein 26-jähriger Arztsohn aus Gimmeldingen, der seine Anstellung bei einer Bank in Lindau verloren hatte und nun als Arbeitsloser in seine Heimatstadt zurückgekehrt war. Adam Durein, als SA-Standartenführer im März/April 1933 Kommandant des kurzzeitigen Konzentrationslagers in der Turenne-Kaserne, war Geschäftsführer in der Weinhandlung seines Schwiegervaters in Deidesheim, wo er aber anscheinend nicht den wirtschaftlichen Erfolg verbuchen konnte, den er sich erhofft hatte.

Haben wir es also ganz banal mit einer Zusammenrottung junger, gelangweilter Männer zu tun, die keinen Platz in der Gesellschaft fanden? Diese Antwort wäre wohl zu einfach, denn die neue politische Kraft erhielt durchaus auch Zulauf von Älteren, Angehörigen anderer sozialer Schichten und – was gerne übersehen wird – auch von Frauen: Pauline Schwitzgebel, geborene Kurz, zum Beispiel, die zu den Gründungsmitgliedern der Ortsgruppe Haardt gehörte, seit 1923 federführend in den pfälzischen NS-Frauenorganisationen hervortrat und als verdiente „Nationalsozialistin der ersten Stunde“ mehrfach bei Hitler eingeladen war. Hieronymus Merkle wiederum, der als Kreisleiter von 1933 bis 1942 an der Spitze der lokalen NS-Parteiorganisation stand, war bereits 42, als er 1929 für die NSDAP in den Neustadter Stadtrat einzog, Emil Harth gar 52, als er 1926 als Gottschalks Nachfolger die Ortsgruppe übernahm. Vom beruflichen Werdegang sind die beiden allerdings typisch: Merkle, ein Bauernsohn aus Württemberg, verdiente sein Geld als Betriebsassistent am Neustadter Bahnhof, Harth als Volksschullehrer in Haardt. Auch Gauleiter Bürckel war ja ursprünglich Lehrer.

„Er stolzierte wie ein aufgeblasener Pfau herum“

Vermutlich gilt also selbst bei einem so unappetitlichen Thema, dass jeder Fall im Detail betrachtet werden muss. Einen kleinen Einblick in die Psychologie vermittelt vielleicht eine Aussage über den Maikammerer Andreas Daniel aus der Zeit der Entnazifizierung, einen früheren Sozialdemokraten und Lagerarbeiter der Süddeutschen Metallwarenfabrik in Mußbach, der 1933 eine politische 180-Grad-Wende vollzogen hatte und sich später bei seiner Tätigkeit in der Neustadter Stadtverwaltung als Spitzel zum „Schrecken des Stadthauses“ entwickelte: „In seiner pompösen Uniform stolzierte er während und ausser (!) des Dienstes wie ein aufgeblasener Pfau, am liebsten hätte er sie auch des Nachts angezogen.“ Auch von Otto Renner, dem Direktor des Neustadter Amtsgerichts, ist überliefert, dass er bevorzugt in SS-Uniform seines Amtes waltete.

Renner steht mit seinen drakonischen Urteilen beispielhaft dafür, dass sich auch Akademiker ohne große Skrupel in den Dienst der NS-Ideologie stellten. Ein Bruder im Geiste war der Neustadter Bezirksarzt Hermann Lehner, der so häufig die Sterilisation angeblich „erbbiologisch Minderwertiger“ auf den Weg brachte, dass es selbst dem zuständigen „Erbgesundheitsgericht“ in einigen Fällen zu weit ging. Universitäre Weihen einschließlich juristischer Doktorwürden brachten schließlich auch die beiden ersten Neustadter Bürgermeister der Nazi-Zeit mit: Richard Hammann, der 1933 kommissarisch eingesetzt wurde und sofort pflichtversessen die Ausgrenzung der Neustadter Juden forcierte, war zuvor Rechtsanwalt in Kaiserslautern, der gebürtige Rockenhausener Werner Lederle, der das Amt danach bis 1936 inne hatte, Regierungsassessor in Bayern. Mit den beiden Nachfolgern Richard Imbt und Karl Ludwig Schlee kam dann wieder die untere Mittelschicht zum Zuge: Der gebürtige Kuseler Imbt war vor 1933 Verwaltungsbeamter in Zweibrücken, der aus Eisenberg stammende Schlee Angestellter bei Großhandelsfirmen.

Schulleiter wurden nur überzeugte Parteigenossen

Es gehört zum Wesen jeder totalitären Diktatur, dass sie ihren Blick in besonderem Maße auf die nachwachsende Generation richtet. Caroline Klausing hat in ihrem Beitrag im Forschungsband „Volksgemeinschaft in der Gauhauptstadt“ herausarbeitet, dass deshalb gerade auch die Leitungspositionen der drei weiterführenden Neustadter Schulen konsequent mit bedingungslosen Parteianhängern besetzt wurden. So war August Reich, von 1935 bis zum Ende des Dritten Reichs Leiter der Oberrealschule, des heutigen Leibniz-Gymnasiums, nach Ausweis vieler Originalzeugnisse ein „zutiefst überzeugter Nationalsozialist“, der eine Fülle von Funktionen und Mitgliedschaften in Parteiorganisationen auf sich vereinte und sich unter anderem auch als Leiter der Ortsgruppe Haardt und bei der Organisation ideologischer Fortbildungskurse für Lehrer engagierte.

Ähnliches lässt sich über seine Kollegen Wilhelm Keppner und Friedrich Unkelbach sagen, die ebenfalls bald nach 1933 eingesetzten Rektoren des Mädchen-Lyzeums (heute Käthe-Kollwitz-Gymnasium) und des Humanistischen Gymnasiums (heute Kurfürst-Ruprecht). Keppner fungierte sogar als NSDAP-Ortgruppenleiter in Gimmeldingen. Heinrich Leiling, Reichs nach oben weggelobter Vorgänger an der Oberrealschule, bescheinigt ein parteiinternes Zeugnis wenig schmeichelhaft, er trete zwar „eifrig und gewandt für den Nationalsozialismus ein“, habe aber Defizite in zwischenmenschlichen Zusammenhängen, was mit seinem starken Geltungsdrang und Ehrgeiz in Verbindung gebracht wird. Wie sich die allgemeine Faszination für die NS-Ideologie erklären lässt, steht auf einem anderen Blatt. Vermutlich spielte die unverdaute Niederlage des Ersten Weltkriegs und die trügerische Hoffnung auf ein neues, starkes Deutschland eine ausschlaggebende Rolle. So waren zum Beispiel Merkle, Hammann und Renner im Krieg schwer verwundet worden. Sich einzugestehen, dass dieses Opfer sinnlos war, dürfte nicht leicht gefallen sein.

Stellt man nun in Rechnung, dass die Nazi-Ideologie wie eine Krake auf nahezu alle gesellschaftlichen Bereiche ausgriff, kann man sich vorstellen, mit welchem Riesen-Problem sich die Alliierten konfrontiert sahen, als sie 1945 in Neustadt einrückten. Eine klare Grenzziehung zwischen „den Deutschen“ und „den Nationalsozialisten“ erschien kaum möglich. Andererseits sollten zumindest die Amtsträger und Funktionseliten, die die Diktatur gestützt und ihren Verbrechen Vorschub geleistet hatten, nicht ungeschoren davonkommen. Von dieser Absicht ist auch der Prozess der Entnazifizierung geleitet, der freilich aus heutiger Sicht als nicht wirklich gelungen betrachtet werden kann, auch wenn das Ziel, eine stabile Demokratie zu etablieren, zweifelsohne erreicht wurde.

Der Elan bei der Entnazifizierung ließ schnell nach

Wie vor allem Franz Maier und Gabriele Stüber in dem Forschungsband herausgearbeitet haben, war das Bemühen um eine kritische Auseinandersetzung mit der braunen Vergangenheit zwar durchaus vorhanden – und zwar nicht nur bei den Siegern, sondern auch bei der neu eingesetzten Neustadter Stadtverwaltung, die sich zum Beispiel bemühte, „bösartige Nazis“ zu bestrafen, indem sie ihnen die Wohnung entzog, oder per Stadtratsbeschluss durchsetzte, dass Parteifrauen zur Wiederherstellung des jüdischen Friedhofs heranzuziehen seien. Auch wurden die meisten hochrangigen Nazis von Amerikanern und Franzosen zum Teil über Jahre interniert, Pensionsansprüche gestrichen, die Verwaltungen gesäubert – allein bei der Stadt Neustadt verloren bis Juni 1945 30 Menschen ihre Posten – und wichtige Firmen unter Zwangsverwaltung gestellt.

Doch geriet die von den Siegern eingeforderte juristische Aufarbeitung immer unergiebiger, je länger sie sich hinzog – und zwar vor allem, weil sich bei den Spruchkammerverfahren, bei denen es um die Einteilung in „Hauptschuldige“ (Kriegsverbrecher), „Belastete/Schuldige“ (Aktivisten, Militaristen und Nutznießer), „Minderbelastete“ (Bewährungsgruppe), „Mitläufer“ und Entlastete ging, schon bald bestimmte Mechanismen herausbildeten, die es selbst hochrangigen Nazis erlaubten, durchs Netz zu schlüpfen. So kamen massenweise gefällig-positive Leumundszeugnisse zum Einsatz, und die praktische Durchführung der Verfahren litt darunter, dass sich immer weniger unbescholtene Deutsche bereit fanden, daran mitzuwirken. Auch dass das Interesse der Westalliierten im Zeichen des beginnenden Kalten Krieges deutlich nachließ, spielte eine Rolle. Generell ist festzustellen, dass viele erstinstanzliche Urteile später deutlich abgemildert wurden.

Selbst hochrangige Nazis kamen glimpflich davon

So erklärt es sich, dass allein in Neustadt ohne die heutigen Weindörfer nach gegenwärtigem Stand der Forschung (die Akten in Speyer sind noch nicht komplett ausgewertet) zwar 1083 Personen das Entnazifizierungsverfahren durchliefen, aber nur vier „Belastete“ und 71 „Minderbelastete“ ausfindig zu machen waren, jedoch kein einziger „Hauptschuldiger“. Die Einzelfallbetrachtung fällt dabei verheerend aus: Ernst Ludwig Leyser, immerhin das ranghöchstes Mitglied der pfälzischen NSDAP nach dem 1944 eines natürlichen Todes verstorbenen Gauleiter Bürckel, wurde als „minderbelastet“, also in Kategorie 3 eingestuft, obwohl er als SS-Brigadeführer in der Ukraine an zahlreichen Kriegsverbrechen beteiligt war. Willy Schmelcher, der Vorsitzende der ersten NSDAP-Stadtratsfraktion in Neustadt und später gar Mitglied des Reichstags in Berlin, machte ebenfalls in der SS Karriere und kam mit der gleichen Einstufung davon. Von 1954 bis 1962 war er im saarländischen Innenministerium für Zivilschutz zuständig. Er starb 1974 in Saarbrücken. Hieronymus Merkle, der maßgebliche Parteifunktionär in Neustadt unterhalb der Gauleitung, wurde zunächst als Hauptschuldiger eingestuft, in zweiter Instanz aber nur noch als Belasteter und konnte somit seine Pensionsansprüche retten. Er lebte nach dem Krieg weiter in Neustadt, wirkte 1953 an der Gründung einer Ortsgruppe des Ordens der Bayerischen Tapferkeitsmedaille in Bad Dürkheim mit und entschlief 1970 in seinem Haus am Kriegergarten „nach langem schweren Leiden“, wie es in der Todesanzeige heißt.

Das Muster wiederholt sich in unzähligen Variationen: Die überzeugte Nationalsozialistin Pauline Schwitzgebel inszenierte sich nach 1945 als aufrechte Christin, die selbst von den Nazis verfolgt worden sei. Kurt Kölsch, als Gaukulturwart verantwortlich für die „Gleichschaltung“ des regionalen Kulturlebens, wurde nach fünf Jahren Berufsverbot wieder auf Haardter Volksschüler losgelassen und gewann 1964 zu allem Unglück auch noch den Mundartdichterwettstreit in Bockenheim. Friedrich Bergdolt, Bürgermeister von Duttweiler, wurde zunächst zu 3000 D-Mark Strafe verurteilt, fiel als „Mitläufer“ dann aber ebenso unter eine Amnestie wie der Ortsbauernführer Fritz Bassler, der schon ab 1929 für die Nazis im Gemeinderat Mußbach saß.

Dauerhafter Elitenwechsel? Nicht ganz und nicht überall

Immerhin: Der Oberdenunziant Andreas Daniel landete bei der Entnazifizierung in der zweithöchsten Kategorie, was vielleicht seiner Niedertracht, ganz gewiss aber nicht seiner politischen Bedeutung entsprach. Die Entnazifizierung sei dennoch nicht komplett gescheitert, resümiert Fritz Maier, als Autor des „Biografischen Organisationshandbuchs der NSDAP“ sicher einer der besten Kenner der regionalen Parteistrukturen, in seinem Beitrag. Denn immerhin sei der „dauerhafte Elitenwechsel“ in der Politik ja gelungen, wenn auch eben nicht „in der öffentlichen Verwaltung, Justiz, Privatwirtschaft und anderen gesellschaftlichen Bereichen“.

„In der Regel kehrten die Betroffenen von 1950 bis 1954 in ihre zum Teil leitenden Stellungen zurück“, ergänzt Gabriele Stüber dies mit Blick auf die Neustadter Stadtverwaltung. Doch selbst bei der Politik sind Zweifel angebracht: Ernst Ludwig Leyser wurde 1956 als Kopf einer nach ihm benannten Wählergruppe in den Stadtrat von Bad Bergzabern gewählt und engagierte sich später in der FDP. Und Emil Rasche, Chefredakteur der „NSZ Rheinfront“, des in Neustadt beheimateten nationalsozialistischen Leitmediums der Pfalz, kehrte in seine Heimatstadt Unna zurück und avancierte dort, wenn man Wikipedia glauben darf, mit SPD-Parteibuch in den 50ern sogar zum Bürgermeister.

Auch der Euthanasie-Verfechter Hermann Lehner blieb bis zu seiner Pensionierung 1949 Leiter des Neustadter Gesundheitsamts. Neustadt habe mit ihm einen Mann verloren, „der sich um das Gesundheitswesen der Stadt große Verdienste erworben hat“, schrieb die RHEINPFALZ 1957 in ihrem Nachruf und lobte besonders „Lebendigkeit“, „Originalität“ und die „Wärme des Gemüts“. Ähnlich lief es, als man 1950 den früheren Schuldirektor August Reich zu Grabe trug. „Eine ganze Generation junger Menschen“ habe, so wird die Trauerrede zitiert, „von seinem edlen Geist einen Hauch verspürt“.

Mit dem kollektiven Schwamm-Drüber setzte sich ein Phänomen fort, das eine Neustadterin bereits im Oktober 1945 in einem Brief an ihren Sohn beschrieb: „Es ist nur das unendlich Traurige, dass unser Volk so feige ist und nicht einer dabei gewesen sein will. Ich hab’ schon oft gesagt, wenn dem Göring nun bald der Prozess gemacht wird, erklärt er sicher auch als erstes, dass er nicht dabei war und nur gezwungen worden sei.“

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Der wesentlich unentspanntere Ernst Ludwig Leyser war als stellvertretender Gauleiter der ranghöchste Pfälzer Nazi, der den Krieg überlebte. Er stieg in den 50ern in seinem neuen Wirkungsort Bad Bergzabern in die Kommunalpolitik ein.
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Willy Schmelcher startete seine SS-Karriere in Neustadt und brachte es bis in den Reichstag. Nach dem Krieg arbeitete er im saarländischen Innenministerium.
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