Neustadt Virtueller Orgelwettbewerb: Voting nur noch bis Freitag
Der virtuelle Orgelwettbewerb, der in diesem Jahr an die Stelle des coronabedingt abgesagten „Deidesheimer Musikherbstes“ tritt (wir berichteten), geht in die letzte Runde. Aus den 17 angemeldeten Kandidaten aus sechs Ländern hat die Jury inzwischen acht Finalisten bestimmt, die sich auch mit jeweils drei Videos auf Youtube der Öffentlichkeit vorstellen. Unter ihnen kann das Publikum noch bis 2. Oktober eine Favoritin oder einen Favoriten voten, der dann mit dem mit 200 Euro dotierten Publikumspreis ausgezeichnet wird. Außerdem werden drei Jury-Preise in Höhe von 1000, 700 und 400 Euro vergeben. Die Preisverleihung mit Preisträgerkonzert findet am 11. Oktober um 16 Uhr in der Stadtpfarrkirche St. Ulrich in Deidesheim statt. Der Eintritt ist frei.
Der Orgelwettbewerb ist ausgeschrieben für Jugendliche und Studenten, die nach dem 1. Juli 1992 geboren sind. „Das Niveau ist sehr hoch, und die Entscheidungen werden spannend“, sagt die künstlerische Leiterin des „Musikherbsts“, Elke Voelker, die auch den Jury-Vorsitz inne hat. Aus Pfälzer Sicht sehr erfreulich ist, dass sich unter den Finalisten auch drei regionale Orgel-Talente befinden: der Speyerer Adrian Brech, der Haßlocher Lukas Euler und der Landauer Thorsten Grasmück. Der Link zur Abstimmung für den Publikumspreis findet sich unter unter www.deidesheimer-musikherbst.de.
Die Hauptsponsoren des Wettbewerbs – nach Veranstalterangaben der erste deutschlandweit, der in dieser virtuellen Form ausgetragen wird – sind die Stadt Deidesheim mit der Lyden-Stiftung, die Gebrüder Ramstetter-Stiftung zur Förderung der Kirchenmusik und der Kultursommer Rheinland-Pfalz.