Neustadt Versteckte Kleinode und erste Sanierungsmaßnahmen

Es gibt sie auch in Wachenheim – diese kleinen, liebevoll gestalteten Innenhöfe. Zum Beispiel in der Mühlgasse. Andererseits sind da Gebäude, die an prägnanten Stellen stehen, aber mitunter seit Jahrzehnten ungenutzt verrotten. Was ist da los, zum Beispiel in der ehemalige Weinstube „Wachtenburg“? Glaubt man Bürgermeister Bechtel, so ist das Lokal nicht mehr lange ungenutzt. „Ich gehe davon aus, dass das Haus in den nächsten zwei Monaten verkauft wird und danach nicht als Wohnhaus genutzt wird“, sagt er voller Hoffnung über das Gebäude an zentraler Stelle gegenüber der Kirche an der Weinstraße. Das frühere an der Ecke zur Bahnhofstraße soll nach Wünschen der Verwaltung wieder genutzt werden. Und zwar zu Präsentationszwecken beispielsweise während einer Stadtführung. Erster Schritt bei den Sanierungsmaßnahmen ist der der innerstädtisch eine wichtige Verbindungsfunktion einnimmt. Der Asphalt soll hier beseitigt werden, dafür soll Pflaster verlegt und die Begrenzungsmauer geöffnet werden, um Zugang zu einer öffentlichen Grünfläche zu schaffen. Die in der Bahnhofstraße wird demnächst wiederbelebt. Wachenheimer Architekten planen gerade eine umfassende Wohnsanierung und befinden sich schon in der Vermarktungsphase. Etwas unklar ist die Zukunft des ehemaligen aus dem Jahr 1606, das schräg gegenüber den liegt, wo im ersten Haus ebenfalls seit langer Zeit die Rollläden verschlossen sind. Hier will die Verwaltung mit den Besitzern ins Gespräch kommen. Für den in der Entengasse kann sich Beigeordneter Burkhard Ort eine Verwendung als kulturelle Adresse ähnlich dem Von-Busch-Hof vorstellen. Der Besitzer des sanierungsbedürftigen Anwesens ist allerdings ein Stuttgarter Geschäftsmann, der keine Anstalten macht, das Gebäude demnächst zu nutzen. (als)