Neustadt Stadtleben: Als noch mündliche Zusagen zählten

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Die Vereinbarung zwischen der Versicherungskammer Bayern und der Stadt sei nur mündlich geschlossen worden, aber eindeutig gewesen: Das sagt Alt-Oberbürgermeister Jürgen Weiler zur Debatte darüber, ob die sogenannte Korkenzieher-Skulptur vom Hetzelplatz verschwinden soll, wie es der Innenstadtbeirat vorschlägt. Kein Mensch sei damals auf die Idee gekommen, dass der Standort jemals in Frage gestellt werden könnte, so Weiler. Wie berichtet, prüft die Versicherungszentrale in München derzeit, ob dem Wunsch des Innenstadtbeirats entsprochen werden kann. Eine Absage hat bereits das Künstlerpaar Pavel erteilt: „Wir sind empört und geschockt, wie mit dem Kunstwerk umgegangen wird“, das auf Hetzelgalerie und -platz abgestimmt sei, so Zitta Ring-Pavel. Ähnlich sieht es Jürgen Weiler, in dessen Amtszeit die Hetzelgalerie gebaut worden war. „Wir hatten große Mühe, die Versicherungskammer mit ihrem Neubau nach Neustadt zu holen, und waren stolz, als es dann geklappt hat.“ Die „Zeitraum-Spirale“ sei wie Kunst am Bau gewesen und habe unter fünf Ideen das Rennen gemacht. Zwar sei es normal, dass sich die Zeiten ändern, aber die Skulptur ohne Not zu entfernen, nur weil sie ein paar Tage im Jahr stören könnte, sei nicht in Ordnung. „Die Vereinbarung damals war eindeutig“, unterstreicht der Alt-Oberbürgermeister, und ebenso eindeutig sei gewesen, dass das von der Kammer finanzierte Werk an sie zurückfalle, sollte die Stadt ihr Wort brechen. redneu@rheinpfalz.de Welche Meinung haben die RHEINPFALZ-Leserinnen und -Leser? Soll die Skulptur bleiben oder umgesetzt werden? Und wohin? Schreiben Sie uns eine E-Mail an redneu@rheinpfalz.de (bitte mit Wohnort), im Anschluss daran wollen wir die Meinungen veröffentlichen.

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