Neustadt Nach Heckenbrand Wohnhaus in Gefahr: Nachbarn greifen ein
Das beherzte Eingreifen von Nachbarn mit dem Gartenschlauch hat nach Angaben des Medienteams der Freiwilligen Feuerwehr Neustadt am Samstagmittag einen Gebäudebrand verhindert. Als die Einsatzkräfte in der Goethestraße in Lachen-Speyerdorf eintrafen, brannte eine Thuja-Hecke in voller Ausdehnung auf rund 20 Metern. Der Einsatzleiter ließ einen Löschangriff mit drei handgeführten Strahlrohren aufbauen. Damit kühlten die Einsatzkräfte das Wohnhaus, an dem bereits durch die Hitze eine Fensterscheibe gerissen war. Neben der brennenden Thuja-Hecke wurden die angrenzenden Hecken abgelöscht. Während der Löscharbeiten bemerkten die Einsatzkräfte an einer Dachgaube des gegenüberliegenden Wohnhauses eine Rauchentwicklung. Umgehend brachten die Brandbekämpfer nach eigenen Angaben das Hubrettungsfahrzeug in Stellung, löschten von außen die Glutnester ab und kontrollierten die Dachgaube von innen. Da über dem Wohnhaus die Stromleitung verläuft, ließ der Einsatzleiter den Bereitschaftsdienst der Stadtwerke verständigen. Nach dessen Freischaltung konnte die Dachgaube besser in Augenschein genommen und mit der Wärmebildkamera überprüft werden. Da ein Teil der Gaube von der Feuerwehr geöffnet werden musste, wurde diese anschließend provisorisch mit einer Plane abgedeckt. Der Eigentümer der brennenden Thuja-Hecke kam wegen einer Rauchgasinhalation ins Krankenhaus. Zur Brandursache und den entstandenen Schäden konnte die Feuerwehr keine Angaben machen, dies ist Sache der polizeilichen Ermittlungen. Im Einsatz standen 24 Feuerwehrleute mit sechs Fahrzeugen, der Rettungsdienst sowie die Polizei.