Neustadt Hambacher Freibad: Heiße Tage sorgen für Besucherplus

Auf geht’s: Gut 44.000 Besucher genossen in diesem Jahr das Hambacher Freibad.
Auf geht’s: Gut 44.000 Besucher genossen in diesem Jahr das Hambacher Freibad.

Der Förderverein Hambacher Schwimmbad blickt zufrieden auf die Freibadsaison 2025 zurück. Im nächsten Jahr steht eine große Investition bevor.

In der Freibadsaison 2025 sind 44.381 Besucher im Hambacher Schwimmbad gezählt worden. 2024 waren es 39.685. Diese Zahlen hat Thomas Hocker, Vorsitzender des Fördervereins Hambacher Schwimmbad, zum Saisonende mitgeteilt. „Trotz kalter Perioden führten die heißen Tage, an denen über 2000 Besucher das Freibad besuchten, zu dem deutlichen Anstieg gegenüber dem Vorjahr“, ordnet Hocker die Zahlen ein.

191 Kinder haben über Sommer in Hambach schwimmen gelernt – entweder in den Kursen des Vereins oder beim Veranstalter Spaceswim. Außerdem haben 923 Schülerinnen und Schüler mit dem Schwimmunterricht das Hambacher Bad in diesem Jahr besucht. 450 von ihnen kamen von der Brüder-Grimm-Grundschule in Diedesfeld, wo „99 Prozent der Schülerinnen und Schüler schwimmen können. Bundesweit ist es leider mehr als die Hälfte, die die Grundschule verlassen, ohne schwimmen zu können“, sagt Hocker. Er gratuliert der Schule daher auch zum ersten Platz beim Schwimmabzeichenwettbewerb des rheinland-pfälzischen Bildungsministeriums.

SCN trainiert im Bad

Laut Hocker gab es in der Freibadsaison 2025 nur einen größeren Aufreger: ein Rohrbruch am Anfang der Saison. „Hier konnten die Stadtwerke Abhilfe schaffen, indem sie samstagabends zwischen 19 und 23 Uhr die Leitung reparierten“, so der Vorsitzende. Die Gesamtbesucherzahl im Bad stehe übrigens deshalb noch nicht fest, da der Schwimmclub Neustadt während des Umbaus der Traglufthalle im Stadionbad (Moby Dick) noch in Hambach trainiert.

Hocker richtet den Blick derweil schon auf die Saison 2026. Diese soll am Pfingstsamstag (23. Mai) starten. Zuvor werde der Verein einen sechsstelligen Bereich in Renovierungsarbeiten investieren. „Hiervon wird der Besucher wohl nichts feststellen, da die größte Einzelmaßnahme, die Erneuerung der Ringleitung zum Nichtschwimmerbecken, unterirdisch stattfindet“, erläutert Hocker.

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