Turnen Haßlocherinnen Zweite im Landesentscheid „Jugend trainiert für Olympia“

Die Haßlocher Turnerin Hanna Klehr-Schönbucher gibt nach ihrer Bodenübung zu, „ganz schön nervös“ gewesen zu sein.
Die Haßlocher Turnerin Hanna Klehr-Schönbucher gibt nach ihrer Bodenübung zu, »ganz schön nervös« gewesen zu sein.

Die Mädchenmannschaft des Haßlocher Hannah-Arend-Gymnasiums erreichte im Landesentscheid „Jugend trainiert für Olympia“ Platz zwei im Turnen. Eine bittere Entscheidung.

Die Mädchenturnmannschaft des Haßlocher Hannah-Arend-Gymnasiums belegte im Landesentscheid des Schulwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ den zweiten Platz und verfehlte damit knapp die Qualifikation für das Bundesfinale in Berlin.

Den Landesentscheid hatte die Realschule plus Lauterecken/Wolfstein ausgerichtet. 17 Mannschaften waren in vier Wettkampfklassen an den Start gegangen. „Jugend trainiert für Olympia“ gilt als der weltgrößte Schulsportwettbewerb mit 800.000 Mädchen und Jungen in 17 olympischen Sportarten. Den Landesentscheid hatte die Realschule plus Lauterecken/Wolfstein zum vierten Mal ausgerichtet. Für das Haßlocher Gymnasium turnten Lena Haß, Hanna Klehr-Schönbucher, Milena Härthe, Ida Vos und Noemi Müller. Bei diesem Mannschaftswettbewerb handelt es sich um einen Gerätevierkampf: Die Schülerinnen zeigten Übungen an den Geräten Sprung, Schwebebalken, Boden und Stufenbarren.

Vier Punkte weniger

Die Haßlocher Mädchen traten gegen die Mannschaften der Gymnasien aus Idar-Oberstein, Mayen und Speyer an. „Ich war ganz schön nervös“, bekannte Hanna Klehr-Schönbucher nach ihrer Bodenübung. „Das hat sie aber gut gemacht. Sie ist viel höher gesprungen als sonst“, bemerkte Katja Hausmann, Lehrerin an dem Haßlocher Gymnasium. Nach Auswertung aller Übungen stand fest, dass das Haßlocher Gymnasium mit 145,25 Punkten vier Zähler weniger aufwies als das Hans-Purmann-Gymnasium aus Speyer. Für Katja Hausmann kein Grund, enttäuscht zu sein: „Ich bin mit unserer Mannschaft sehr zufrieden. Die Mädchen haben an jedem Gerät gute Leistungen gezeigt. Speyer war eben einen Ticken besser. Der zweite Platz macht mich sehr stolz“, sagte die Lehrerin.

Besonders bitter für das Haßlocher Gymnasium: Vor drei Jahren, als die Mannschaft den Landesentscheid gewonnen hatte, fiel wegen der Corona-Pandemie das Bundesfinale in Berlin aus. Die Fahrt in die deutsche Hauptstadt blieb den erfolgreichen Turnerinnen damit versagt, obwohl sie sich sportlich dafür qualifiziert hatte. Und jetzt war ein Konkurrent besser.

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