Neustadt Förderverein will die Landesgartenschau mitgestalten
„Die Stadt hätte zwar auch eigene Liegenschaften für die Gründungsversammlung des Fördervereins Freundeskreis der Landesgartenschau 2027 in Neustadt zur Verfügung gehabt, jedoch befindet sich keine so nah am Gartenschaugelände wie das Protestantische Gemeindezentrum Branchweilerhof“: Mit diesen Worten eröffnete Oberbürgermeister Marc Weigel (FWG) augenzwinkernd die unter dem Motto „Mitgestalten bei der Landesgartenschau 2027“ stehende Veranstaltung am Freitagnachmittag. 55 Interessierte hatten sich dazu im Branchweilerhof 8a eingefunden, die auch alle Mitglieder wurden.
Bei früheren Treffen hätten sich über 100 Leute in die Interessentenliste eingetragen, bilanzierte der OB erfreut. Darunter seien auch Menschen aus anderen Orten gewesen, erklärte Weigel, der wünschte, noch viele weitere Mitglieder gewinnen zu können. „Wer eine Aufgabe möchte, wird auch bestimmt eine bekommen“, versprach er.
„Das Event im Stadtbild sichtbar machen“
„Als Plattform für die Bürgerinnen und Bürger, für Unternehmen und Vereine, die die Landesgartenschau ideell oder tatkräftig unterstützen wollen, durch möglichst viele Menschen den positiven Gedanken der LGS27 in die Stadt und die Region tragen, das bevorstehende Event mit Aktionen im Stadtbild sichtbar machen“, adressierte LGS-Geschäftsführer Tobias Dreher an den Freundeskreis. Zudem fungiere der Förderverein als Organisationsplattform für das Ehrenamt.
Anschließend wurde die von der LGS gemeinsam mit Juristen erstellte Satzung für den Förderverein vorgestellt. Ingrid Dickes, bei der LGS zuständig für Ehrenamts- und Partnerkoordination, trug den Text vor, der nach kurzer Diskussion von den Anwesenden durchgewunken wurde. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand vor allem die Wahl des Vereinsvorstandes. Der OB hatte dazu im Vorfeld Gespräche mit möglichen Kandidaten geführt. Für den Vereinsvorsitz des Freundeskreises schlug er Michael Heinz vor. „Der Motor, der den Wasserballsport in Neustadt über Wasser hält“, charakterisierte Weigel den Vereinsvorstand des Schwimm-Clubs humorvoll. „1964 in Mannheim geboren, seit 2004 Neustadter Bürger“, stellte sich das BASF-Vorstandsmitglied kurz vor.
Als Stellvertreter wurde Hans-Jürgen Seimetz, früherer Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd, ins Spiel gebracht. „Seit 1985 in Neustadt, keinen Tag bisher bereut“, bilanzierte der Diplom-Geograph. Für die Wahl zum Schatzmeister stellte sich Thomas Wieder, früher im Finanzbereich der Hornbach AG tätig und seit 2001 Neustadter Bürger, zur Verfügung. Als Schriftführerin stand Christine Raab, ehemalige Biologielehrerin am Leibniz-Gymnasium und seit 45 Jahren in Neustadt lebend, zur Wahl. Alle vier wurden einstimmig gewählt.
Ebenfalls einhellig gewählt wurden als Kassenprüferinnen Ulrike Kraft und Annerose Mark sowie Waltraud Blarr, Corinna Kastl-Breitner, Ulrike Krakehl, Michael Diefenbach, Thomas Metz, Klaus Wolter und Rainer Rausch als Beisitzer.
Die Mitgliederbeiträge betragen für gemeinnützige Vereine 135 Euro, für Unternehmen 270 Euro und für Personen ab 18 Jahren (Kinder und Jugendliche sind beitragsfrei) 27 Euro. „Warum 27 Euro?“: Diese Frage aus dem Auditorium konnte OB Weigel am Ende der zweieinhalbstündigen Versammlung mit dem Hinweis auf das Veranstaltungsjahr der Landesgartenschau mit einem Lächeln beantworten.
Kontakt
Ingrid.Dickes@neustadt.eu