Am Rande der Bande RHEINPFALZ Plus Artikel Deidesheimer Kunstrasen und die letzten zwei Hartplätze in der Verbandsgemeinde

Der neue Kunstrasenplatz in Deidesheim ist einen Meter zu schmal, um darauf Zweitligaspiele der Fußballerinnen auszutragen.
Der neue Kunstrasenplatz in Deidesheim ist einen Meter zu schmal, um darauf Zweitligaspiele der Fußballerinnen auszutragen.

Stolz waren zu Beginn der Fußball-Saison nicht nur die Spieler und Funktionäre der TSG Deidesheim, als auf der Deidesheimer Sportanlage der neue Kunstrasenplatz eingeweiht worden ist. Auch Verbandsbürgermeister Peter Lubenau war es.

Stolz waren zu Beginn der Fußball-Saison nicht nur die Spieler und Funktionäre der TSG Deidesheim, als auf der Deidesheimer Sportanlage der neue Kunstrasenplatz eingeweiht worden ist. Auch Verbandsbürgermeister Peter Lubenau war es. „Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich als Spieler der SG Mußbach früher auf dem alten Hartplatz spielen musste. Das war nicht angenehm“, erinnerte er sich.

Während in den 1980er-Jahren in der Verbandsgemeinde Deidesheim ausschließlich Hartplätze existiert hatten, gibt es jetzt nur noch auf der Sportanlage in Niederkirchen einen Ausweichplatz, der bald in einen Naturrasenplatz umgewandelt werden soll, und das nicht mehr genutzte Feld des SV Meckenheim mit staubigem Untergrund. Nutznießer des ersten Kunstrasenplatzes in der Verbandsgemeinde Deidesheim ist auch Frauenfußball-Regionalligist 1. FFC Niederkirchen. Die Fußballerinnen müssen nicht mehr auf den Wachenheimer Kunstrasen ausweichen, wenn der Niederkirchener Naturrasen nicht bespielbar sein sollte. Dies ist jedoch nur möglich, solange der FFC in der Regionalliga bleibt und nicht in die Zweite Bundesliga aufsteigt. Laut DFB muss ein Spielfeld dort 100 bis 110 Meter lang sowie 64 bis 75 Meter breit sein. „Für die Zweite Liga ist der neue Platz in Deidesheim leider einen Meter zu schmal“, klagt Lubenau.

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