Neustadt Berliner Konzeptkünstler stellt sich vor

Für die Biennale in Venedig 2017 ließ Fiete Stolte seinen eigenen Fußabdrücke in Kupfer treiben und auf dem Boden auslegen.
Für die Biennale in Venedig 2017 ließ Fiete Stolte seinen eigenen Fußabdrücke in Kupfer treiben und auf dem Boden auslegen.

Der Berliner Konzeptkünstler Fiete Stolte, der unter anderem schon auf der Biennale von Venedig und in der Centre-Pompidou-Außenstelle in Metz ausgestellt hat, gibt am Samstag, 8. Februar, bei einem nachmittäglichen Gastspiel im Weingut Müller-Catoir im Neustadter Ortsteil Haardt einen Einblick in sein Schaffen und zeigt einige seiner Kunstwerke, die sich häufig mit der Wahrnehmung von Zeit und Realität und dem Thema An- und Abwesenheit befassen.

Die Schau ist von 15 bis 19 Uhr zu sehen und trägt den Titel „Dream 8 Days a Week“ in Anlehnung an ein schon in den Nullerjahren während seines Studiums an der Weißensee-Kunsthochschule in Berlin entwickeltes Projekt einer neuen Zeitrechnung, nach der eine Woche acht Tage statt sieben und ein Tag 21 anstelle von 24 Stunden hat und nach der er von 2007 an auch tatsächlich längere Zeit lebte und arbeitete. Für die Biennale 2017 ließ er in einer „ikonischen Intervention“ seine eigenen Fußabdrücke in Kupfer treiben und auf dem Boden auslegen. In einer anderen Serie befasste sich der Künstler mit der Materialität von Rauch.

Vorgesehen ist an dem Nachmittag um 16 Uhr ein Artist-Talk, bei dem Stolte und seine Frau und künstlerische Partnerin Julia Auskunft über sich und ihr Schaffen geben. Karten (15 Euro) unter www.mueller-catoir.de. Einlass nur für Ticket-Inhaber.

x