Neustadt Baustelle am Bahnhof: Wegen fehlender Schilder Weg in die Stadt gesucht
Hiltrud Weiland ist bewusst, dass die Fußgängerwege aus dem Neustadter Bahnhofsgelände heraus zu bestimmten Buslinien beziehungsweise zur Innenstadt, abhängig vom Bauabschnitt, immer wieder geändert werden müssen. Gleichwohl hat sie vor Kurzem eine frustrierende Erfahrung gemacht, wie die Neustadterin der Redaktion berichtet.
Am 31. Januar wollte sie von der Haltestelle „Schillerstraße“ über den Steg im Bahnhof zum Saalbau. Da sie häufig den öffentlichen Nahverkehr nutze, ist ihr „die Örtlichkeit sehr wohl vertraut“. Allerdings traf sie am bisherigen Ausgang zwischen Bahnhofsgelände und Bundespolizei auf ein durchgehendes Absperrgitter. „Ein Hinweis auf den neuen Ausgang war nicht zu sehen.“ Schließlich entdeckte sie den Ausgang, der hinter dem Gebäude der Bundespolizei vorbeiführte. „Die Hinweise dürften gerne deutlicher sein“, findet Weiland und bittet deshalb um gut erkennbare und klare Hinweisschilder oder Markierungen auf dem Boden. Sie gibt zu bedenken: „Die Umstiegszeiten von der Bahn zu den Bussen sind mitunter sehr knapp bemessen, und die Wege durch den Umbau auch weit.“ Da bleibe keine Zeit, noch lange nach dem richtigen Weg zu suchen.
Auf Anfrage teilt Stadtsprecherin Dagmar Seidel mit, dass die Tiefbauabteilung ihr Möglichstes tue, um der dynamischen Baustellensituation gerecht zu werden. Man werde aber nachbessern durch weitere Schilder, beziehungsweise neue, denn es seien auch schon welche gestohlen worden.
Die Tiefbauabteilung berichtet zudem, dass mit mehr Feinsplitt nachgebessert werden solle, um die Wege für Menschen mit Beeinträchtigungen zu erleichtern. „Zudem wird geprüft, ob zusätzlich Gummiplatten gekauft werden können.“