Kommentar
Amokalarm am „Käthe“: Da ist einiges schiefgelaufen
Keine Frage, da ist einiges schiefgelaufen vor dem Amokalarm am Käthe-Kollwitz-Gymnasium im Januar. Da ist natürlich der Fehler einer Elektrofirma, der letztlich zu dem Fehlalarm führte. Aber dass der Alarm offenbar wegen Anwohnerbeschwerden so leise gestellt wurde, dass er in Teilen des Gebäudes kaum zu verstehen war, ist einfach nur schräg. Es ist ja nicht so, dass das Umfeld ständig damit beschallt würde.
Es lag zwar keine echte Gefahrenlage vor, aber das wussten Lehrer und Schüler zunächst ja nicht. Sie mussten eine Weile in Unsicherheit oder gar Angst ausharren. So etwas belastet.
Die Stadtverwaltung macht den Eindruck, dass ihr das bewusst ist, dass das Problem bei ihr angekommen ist. Auch der Stadtrat hat jetzt ein Auge drauf. Entscheidend ist gleichwohl, dass Vorkehrungen getroffen werden, um solche Vorfälle künftig zu verhindern.
