Tennis RHEINPFALZ Plus Artikel Zweite Liga: BASF TC Ludwigshafen trifft auf zwei hessische Teams

Steht nicht als Notnagel zur Verfügung: BASF-TC-Trainer Denis Gremelmayr.
Steht nicht als Notnagel zur Verfügung: BASF-TC-Trainer Denis Gremelmayr.

Hessisches Wochenende für die Herren des BASF TC in der zweiten Tennisbundesliga. Allerdings verläuft die Planung alles andere als sorgenfrei.

Nach dem wichtigen Heimsieg gegen Bad Vilbel bekommen es die Ludwigshafener am Freitag, 13 Uhr, auswärts mit dem Wiesbadener THC zu tun. Am Sonntag ist ab 11 Uhr Eintracht Frankfurt in Ludwigshafen zu Gast. Nur eins steht für Denis Gremelmayr fest: „Ich selbst kann an diesem Wochenende sicher nicht wieder aushelfen.“ Zu sehr zwickt den 42-Jährigen die am ersten Spieltag verletzte Leiste. Doppelt ärgerlich, gerade am Freitag wäre der Teamchef um jede personelle Alternative dankbar. „Wir haben wieder einige Spieler, die bei Turnieren aktiv sind. Und selbst wenn sie am Donnerstag ausscheiden, müssten wir sie erst einmal zum Spiel nach Wiesbaden bekommen.“

Viele Spieler bei Turnieren

Das gilt beispielsweise für den Tunesier Aziz Dougaz, der in der Vorwoche gegen Bad Vilbel seine Ludwigshafen-Premiere gab, aber aktuell in Tampere, Finnland, bei einem Turnier auf Challenger-Ebene antritt. Ausgeschieden ist dort bereits Tristan Lamasine, der damit für das Wochenende verfügbar wäre. Ignacio Buse hat zumindest keine Turnierverpflichtungen, während Lucas Poullain und Mikalai Haliak in Portugal, beziehungsweise Rumänien aktiv sind. Nicola Kuhn spielt aktuell zwar kein Turnier, hatte aber in der Vorwoche bei seinem letzten Turnier in Spanien verletzt aufgegeben. Sein Einsatz ist zeitlich möglich aber körperlich fraglich. „Wir werden sicher eine schlagkräftige Truppe aufbieten“, versprach Gremelmayr. Das sehe im Heimspiel am Sonntag ein bisschen besser aus. Da könnten sich zu Buse, Maximilian Neuchrist, Cezar Cretu und Cem Ilkel, die allesamt nicht bei Turnieren im Einsatz sind, der eine oder andere „Turnierspieler“ hinzugesellen. „Zumindest, wenn sie nicht das Finale erreicht haben“, schränkt Gremelmayr ein.

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