Ludwigshafen Zur Sache: So macht’s die IGS

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„Nachhilfe ist bei uns kein großes Thema, weil wir hier individuell reagieren können und Lösungen finden“, sagt Petra Hann, stellvertretende Schulleiterin der Integrierten Gesamtschule (IGS) Mutterstadt. Die Kinder haben bis zur zehnten Klasse zwei feste Bezugspersonen, die Tutoren. In der Orientierungsstufe gibt es an zwei Nachmittagen in der Woche eine Lern- und Übungszeit, die von Fachlehrern betreut wird, so Hann. Tutoren empfehlen Kindern, die Nachholbedarf haben, die Teilnahme. Außerdem können Schüler bis zur neunten Klasse nicht sitzen bleiben. Erst für den Übertritt in die zehnte Klasse und in die Oberstufe müssen Kriterien für die Versetzung erfüllt werden. Ab der Mittelstufe werden die meisten Fächer in verschiedenen Leistungsniveaus unterrichtet. So könnten Schüler in verschiedenen Fächern auch unterschiedliche Kurse besuchen. „Wir müssen hier ja Kinder aus allen Leistungsbereichen aufnehmen und haben daher unterschiedliches Klientel. Eine andere Besonderheit: bis zur achten Klasse gibt es keine Mitarbeits- und Verhaltensnoten. Stattdessen gibt es ein verbindliches Gespräch zwischen Schülern, Eltern und Lehrern mit Zielvereinbarung und Gesprächsprotokoll, das mit dem Zeugnis ausgegeben wird. „Das funktioniert bestens“, sagt Hann.

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